Matschie: Altersarmut bekämpfen – Mindestrente einführen

„Altersarmut darf nicht Normalität werden!“ Christoph Matschie reagiert mit diesen Worten auf eine aktuelle Studie. Demnach muss bereits jetzt jede dritte Rentnerin in Thüringen mit weniger als 700 Euro netto im Monat auskommen.

„Niedrige Renten sind eine direkte Folge von niedrigen Löhnen. Jetzt rächt sich die Billiglohn-Strategie der CDU-Landesregierung. Seit Jahren ist Thüringen Schlusslicht bei den Löhnen in Deutschland“, so der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag. Matschie setzt auf eine Kehrtwende: „Wir brauchen starke Gewerkschaften und gute Lohnabschlüsse. Ein gesetzlicher Mindestlohn muss die untere Grenze absichern.“

Für mehr soziale Sicherheit im Alter will Matschie an einer weiteren Stelle sorgen. „Eine Mindestrente muss Lebensleistungen absichern. Wer jahrelang für wenig Lohn arbeiten musste oder vergeblich einen Arbeit gesucht hat, muss eine Mindestrente oberhalb der Grundsicherung bekommen.“

Matschie: „Gerade Frauen, die oft noch neben ihrem Beruf wichtige Familienarbeit geleistet haben, sollen sich auf soziale Sicherheit im Alter verlassen können.“

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