Matschie fordert von Merkel volle Unterstützung für Erhalt der Opel-Standorte

Volle Unterstützung für den Erhalt der deutschen Opel-Standorte fordert Christoph Matschie von der Bundesregierung. „Wir dürfen nicht von vornherein Möglichkeiten zur Rettung der Standorte ausschließen, alles politisch Machbare muss getan werden.“ Die Region um Eisenach müsse unbedingt als Standort der Automobilbau- und -zulieferindustrie erhalten bleiben. Davon hänge schließlich das Schicksal einer ganzen Region ab.

„Gerade Frau Merkel müsste doch die bitteren Erfahrungen der neuen
Bundesländer kennen, als zu Beginn der 90-er Jahre ganze Landstriche
deindustrialisiert wurden. Die Regionen wirtschaftlich wieder zu beleben
hat enorm viele Anstrengungen, Geld und Zeit gekostet. Wir dürfen die
Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen“, warnt der
SPD-Fraktionsvorsitzende. Er verweist auf Aussagen der Bundeskanzlerin,
in denen sie den bedrohten Autokonzern als „nicht systemrelevant“ für
die deutsche Industrie bezeichnete und mögliche Staatshilfen
einschränkte.

„Richtig ist, die Opel-Standorte sind wichtige industrielle Kerne, an
denen Tausende von Arbeitsplätzen in der Zulieferindustrie hängen“,
sagt Matschie.

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