Bildungsminister Christoph Matschie besucht Heinrich Heine Grundschule in Jena

Bildungsminister Christoph Matschie und Jenas Dezernent für Ordnung und Sicherheit, Frank Jauch, waren am Montag in Jena unterwegs, um sich ein Bild vom Ausmaß des Hochwassers in der Stadt zu verschaffen.

Am 03. und 04. Juni gab es aufgrund des Hochwassers an den Jenaer Schulen und Kitas nur eingeschränkten Betrieb. Der Unterricht fiel in allen Schulen aus, eine Notbetreuung der Kinder wurde aber überall gewährleistet.

Die Heinrich Heine Grundschule in Jena Ost, die in unmittelbarer Umgebung der Saale liegt, ist vom Hochwasser am meisten bedroht. Wie Matschie und Jauch von der Schulleiterin Karin Arnold erfuhren, hat die Schule regelmäßig mit steigendem Grundwasserpegel zu kämpfen. Auch dieses Mal sind mehrere Keller vollgelaufen. Die Schulleiterin lobte die klaren Ansagen der Stadt zum Unterrichtsausfall. Zwar gab es einige Rückfragen seitens der Eltern, die meisten Familien konnten aber rechtszeitig erreicht werden. Die Notbetreuung der 25 Schüler, die dennoch gekommen waren, konnte problemlos bewältigt werden.
Der Minister kündigte an, das Kabinett in Erfurt werde am Nachmittag über Hilfen für die Opfer des Hochwassers beraten.

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