Frühlingsempfang der Jenaer SPD mit Christian Ude

Der diesjährige Frühjahrsempfang der SPD Jena stand ganz im Zeichen der thüringisch-bayrischen Verständigung. Ehrengast war in diesem Jahr der ehemalige Oberbürgermeister von München, Christian Ude. 

Knapp zweihundert Gäste fanden sich bei Brezeln und Bier am Mittwochabend im Jenaer Rathaus zusammen. Eingeladen waren, neben den Parteimitgliedern, Vertreter der Jenaer Unternehmen, der Vereine und der anderen politischen Parteien.

Ein Leitmotiv des Abends war der aus den Medien bekannte Vergleich, Jena sei das „München des Ostens“. Der SPD-Kreisvorsitzende Lutz Liebscher arbeitete sich zur Eröffnung des Empfangs mehr oder weniger scherzhaft an weiteren Parallelen zwischen den beiden Städten ab: „Jena liegt ja sogar auf dem gleichen Längengrad wie München“, stellte Liebscher fest.

Anschließend ging der Fraktionsvorsitzende Dr. Jörg Vogel in seinem Grußwort auf die herausragende Stellung des Standortes Jena als Universitätsstadt und Wirtschaftzentrum ein.

Der Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter konnte in ähnlicher Weise die positiven Aspekte seiner Stadt hervorheben, warnte allerdings davor, dass Jena den Anschluss nicht verpassen dürfe und mit Projekten wie dem Stadion und dem Eichplatz schnell vorankommen muss, wozu der OB ein klares Konzepts der Stadtverwaltung bis Ende des Jahres versprach. 

Ehrengast Christian Ude lobte die Jugendlichkeit und den Elan der Jenaer SPD und bemerkte humorvoll, dass er auf so manch anderem Empfang der Partei mit einer der Jüngsten Gäste gewesen sei. Allerdings wunderte sich Ude, dass Jena sich den „größten und teuersten altstädtischen Parkplatz Deutschlands“ leistet. Anschließend sprach der Münchner noch einige bundespolitische Themen an. Er äußerte sich zur Wichtigkeit des Mindestlohns und zum Erfolg der Partei, in vielen Großstädten Deutschlands den Oberbürgermeister zu stellen.

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