Gemeinsamer Wahlaufruf von SPD und Grünen: Für eine rot-grüne Mehrheit im Land!

Mit einem gemeinsamen Wahlaufruf bekräftigen die Thüringer Landesverbände von SPD und Bündnis 90/ DIE GRÜNEN das Ziel eines gemeinsamen Regierungswechsels am 22. September in Berlin. Im Rahmen der Klausurtagung des SPD-Landesvorstandes in Gotha verabschiedeten die Landesvorstände und Bundestagskandidaten beider Parteien den gemeinsamen Wahlaufruf, in dem sich SPD und Grüne für einen solidarisch-ökologischen Aufbruch und eine politische Alternative zum schwarz-gelben Stillstand aussprechen. 

SPD-Landeschef Christoph Matschie und der Landessprecher der Grünen Dieter Lauinger gaben sich am Rande des Treffens optimistisch, dass der rot-grüne Wechsel am 22. September gelingen kann: „Rot-Grün bildet eine klare Alternative zu Schwarz-Gelb. Grüne und SPD setzen gemeinsam auf die Themen, die die Menschen bewegen: faire Löhne, eine konsequente und sozial verträgliche Energiewende, Kitaplätze statt Betreuungsgeld  sowie solide Finanzen und mehr Steuergerechtigkeit.“ Beide Parteichefs zeigten sich überzeugt, dass die Thüringer Landesverbände ihren Beitrag zum Gelingen des rot-grünen Wahlsiegs beitragen werden. Der Landessprecher der Grünen Dieter Lauinger gab eine klare Steigerung als Wahlziel für die Grünen aus: „Die Stimmung im Land ist für uns Grüne eine spürbar andere als 2009, unsere Themen werden gehört und diskutiert. Wir wollen bei dieser Wahl deutlich zulegen und kämpfen für zwei grüne Thüringer Listenmandate und 100.000 zusätzliche Wählerstimmen.“

SPD-Landeschef Christoph Matschie bekräftigte das Ziel seiner Partei in Thüringen stärkste Partei zu werden und mindestens 5 Direktmandate zu gewinnen: „Wir wollen wie schon zu den Bundestagswahlen 1998, 2002 und 2005 stärkste Kraft im Freistaat werden und mit unseren Direktkandidatinnen und -kandidaten kämpfen wir in jedem Wahlkreis mit der CDU um das Direktmandat“, so Matschie.

Auch die Spitzenkandidaten von SPD und Grünen in Thüringen Carsten Schneider und Katrin Göring-Eckardt sehen der Auseinandersetzung mit schwarz-gelb optimistisch entgegen. „Ich freu mich auf den Endspurt und die klare Auseinandersetzung in der Sache. Die Menschen wollen eine andere Politik in diesem Land- offener, ökologischer und sozialer. Dafür gibt es enorm viel Unterstützung und dafür kämpfen wir“, so die grüne Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt.

Der SPD-Haushaltspolitiker Schneider zeigte sich überzeugt, dass SPD und Grüne die Kraft haben eine Mehrheit der Menschen für ihre Politik zu begeistern. „Wir schenken den Wählerinnen und Wählern reinen Wein ein. Wir können in Deutschland nicht die Schulden abbauen, stärker in Bildung und Infrastruktur investieren sowie die Kommunen finanziell besser ausstatten und gleichzeitig die Steuern senken, wie es Union und FDP versprechen. Wir sind ehrlich und sagen: Einige wenige sollen über höhere Steuern einen gerechteren Beitrag zur Finanzierung unseres Gemeinwesens leisten.“

Der Wahlaufruf im Wortlaut.

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