Gute Schule vor Ort

Vertreter des SPD Kreisverbandes besuchten diesmal mit ihrer Veranstaltungsreihe die Regelschule in Bad Berka. Der Einladung des Kreisvorsitzenden Hans- Jürgen Häfner folgten nicht nur die Vertreter der Lehrerkonferenz, der Schüler- und Elternvertretung sondern auch aller Fraktionen des Stadtrates von Bad Berka. Dies war für H.-J. Häfner, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Bildungs- Kultur und Sportausschusses des Kreistages Weimarer Land ist, besonders wichtig.

„Da wir zur Zeit in Vorbereitung der Erstellung des Schulnetzplanes sind, der Schulstandort Bad Berka für die SPD, um ihn zukunftsfähig zu gestalten, dabei einen Schwerpunkt darstellt, ist es für uns wichtig, gleich zu Beginn eine breitangelegte Informationsmöglichkeit über die Schulen zu bieten. Dazu gehören auch die Entscheidungsträger der Region, in dem der Schulstandort liegt. So wird die SPD darauf dringen, dass die Gemeinden stärker in die Beratungen des Entscheidungsverfahrens zur Erstellung des Schulnetzplanes mit einbezogen werden.“
Bei dem Schulbesuch war es aber auch wichtig, dass den Mitgliedern der Schulgemeinschaft eine Plattform geboten wird, dass sie ihre konzeptionelle Arbeit vorstellen können. Dies gelang den Pädagogen sehr gut. Mit der Schulleiterin Frau Schmidt an der Spitze wurde den Anwesenden ein umfassender Einblick in die bisherige Entwicklung der Schule gegeben. Beim Schulrundgang konnten sich alle von der Umsetzung des vorher aufgezeigten Konzeptes überzeugen. Vor allem aber die danach gemachten Aussagen zu den Überlegungen der konzeptionellen Weiterentwicklung der Schule wurden sehr überzeugend dargestellt und ließen in der darüber geführten Diskussion auch weitere Möglichkeiten der Ausrichtung zu.

Besonders deutlich wurde, dass der Schule, wenn sie den zukünftigen Anforderungen an eine Ganztagsschule gerecht werden will, und die anwesenden Stadträte formulierten auch diesen Bedarf nach einer Ganztagsbetreuung, noch sächliche Voraussetzungen fehlen. Dies sind zum Beispiel ein Speise- und Multifunktionsraum oder auch ein Spielplatz. Denn das Spielverlangen hört nicht schlagartig bei einem Kind mit dem Ende der Klasse 4 auf, „Es ändert sich mit der Zeit und dies nur schrittweise“, bekräftigte die erfahrene SPD-Stadträtin Pollex.

Auch über die Möglichkeiten des längeren gemeinsamen Lernens wurden diskutiert. Dabei wurde dies von allen anwesenden als eine Möglichkeit der zukunftsfähigen Entwicklung des Schulstandortes Bad Berkas gesehen. „Wenn die Schulgemeinschaft dafür den Weg zu einer Gemeinschaftsschule einschlagen wollte, sollte sie dabei die notwendige Unterstützung erhalten.“, so Daniel Gross, Vorstandsmitglied des SPD Kreisverbandes und Vater einer Regelschülerin in Apolda.

Am Ende des 3- stündigen Treffens bedankte sich Häfner für den herzlichen Empfang, die Vorstellung des bisherigen Schulkonzeptes, auch wenn aus zeitlichen Gründen leider nicht alle Entwicklungsprojekte der Schule vorgestellt werden konnten, und für die Präsentation der weiteren Vorhaben. Vor allem aber beglückwünschte er alle Anwesenden für die konstruktive Diskussion und sicherte nochmals die Unterstützung für die Schulentwicklungsvorhaben zu. Aus den Reihen der Gäste wurde vor allem die Bereitschaft und das Engagement, sich intensiver mit der Schulentwicklung vor Ort zu befassen, als sehr gut empfunden und dies auch weit weg von Wahlzeiten.

Schreibe einen Kommentar