Häfner: Klares Votum für einen neuen Kindergarten in Oßmannstedt

Hans- Jürgen Häfner, Kreisvorsitzender der SPD Weimarer Land und Vorsitzender des
Bildungs-, Kultur- und Sportausschusses des Kreistages spricht sich klar für den Neubau eines Kindergartens in Oßmannstedt aus. ?Nachdem ich mich von der Situation vor Ort überzeugen konnte, unterstütze ich das Ansinnen der Gemeinde, einen Neubau eines Kindergartens auf den Weg zu bringen.? Dabei bedauerte er, nur über die Presse von diesem Vorhaben informiert worden zu sein. Er machte deutlich, dass mit dem Wissen darüber vielleicht auch die Haushaltsdiskussion im Kreis zu den Themen der Förderung solcher Vorhaben anders verlaufen wäre.

Ob bei der Beurteilung des Vorhabens ausschließlich das Gelände neben der Parkhalle in Frage kommt, ist für ihn nicht abschließend geklärt. Er bietet auf alle Fälle der Gemeinde seine Hilfe und Unterstützung an, um mit den entsprechenden Förderern und Entscheidungsträgern für die Umsetzung des Projektes zu ringen.

Dabei zählen für ihn die Thüringer Ministerien genauso dazu wie die Ämter im Landratsamt oder Förderer aus der Wirtschaft. „In einem Gespräch mit dem Landrat wurde für mich deutlich, dass dieser das Projekt des Baus eines Kindergartens nicht behindern will, sondern er es mit seinen Argumenten beim derzeitigen Versagen der Baugenehmigung auf gravierende Mängel im
Verfahren hinweisen muss. Dabei kann man es nicht auf das Gegenüberstellen von Weltkulturerbe und Kinder reduzieren, sondern es sind sowohl baurechtliche als auch pädagogische Gründe.“ Denn sollte es tatsächlich nur das Argument des Weltkulturerbes sein, welches dem Bauvorhaben entgegenstehen würde, so wäre es doch für das zuständige Thüringer Ministerium ein Einfaches, dieses Argument zu entkräften, da es ja auch gleichzeitig für die Pflege solcher als obere Denkmalbehörde verantwortlich ist. „Es ist auch aus pädagogischer Sicht wohl zu überlegen, wo baue ich eine Kindereinrichtung und kann diese sich dort auch so entfalten, wie es die inhaltliche und pädagogische Arbeit erfordert.“


Es dürfen auch nicht Entscheidungen getroffen werden, die nur die höchstmögliche Förderung als Entscheidungsgrundlage berücksichtigen.
Abschließend verwies er auf die Situation des in Oßmannstedt ansässigen Sportvereins, der seine Spielstätte auf dem Gelände der Stiftung, weil beides nicht mehr vereinbar war. Auch muss die dort ansässige Schule Einschränkungen hinnehmen. Der Pausenhof ist nicht am Schulgebäude, der Weg dahin führt über das Gelände der Stiftung und dabei kam es schon zu beidseitigen Behinderungen. Auch können bauliche Veränderungen nicht im Sinne der Nutzer (Schule), so wie es praktikabel für die Schule wäre, getätigt werden.

 

Deshalb ist es für Häfner besonders wichtig, dass man nicht schon zu Beginn eines Prozesses Entscheidungen trifft, die dem eigentlich guten Vorhaben, einen Kindergarten zu bauen, nachträglich Schaden zufügt und die zukünftige Arbeit erschwert.

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