Iris Gleicke SPD-Direktkandidatin im Wahlkreis Suhl-Schmalkalden-Meiningen-Hildburghausen

Die parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion Iris Gleicke tritt erneut als Direktkandidatin für die SPD im Wahlkreis 197 (Suhl-Schmalkalden-Meiningen-Hildburghausen) an. Auf der Nominierungsversammlung am Donnerstagabend in Suhl erhielt die 48jährige gelernte Bauingenieurin 98 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Gleicke betonte, dass es Zeit für einen Wechsel zu einer sozial gerechten Politik in Deutschland sei. Die schwarz-gelbe Bundesregierung sei die schlechteste Regierung, die Deutschland seit seiner Gründung 1949 regiere. „Ich bin überzeugt davon, das wir den Wahlsieg im nächsten Jahr gemeinsam schaffen können“, zeigte sich Gleicke in ihrer Rede kämpferisch. In ihrer Rede machte sich Gleicke erneut für eine Nachfolgeregelung des Solidarpaktes II stark: „Ein Solidarpakt für strukturschwache Regionen wäre eine sinnvolle Nachfolge des Solidarpaktes, die Regionen in Ost und West unterstützen würde.“ Im Zentrum des Wahlkampfes sieht Gleicke die Auseinandersetzung um die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes und eine solidarische Rente: „Ohne faire Löhne gibt es keine vernünftigen Renten. Und einen gesetzlichen Mindestlohn und damit faire Renten gibt es nur mit der SPD.“

Der SPD-Landesvorsitzende Christoph Matschie würdigt den Einsatz von Iris Gleickes für ostdeutsche Interessen: „Sie hat sich seit 1990 beharrlich und nachhaltig immer wieder zum Fürsprecher der Ostdeutschen gemacht. In Berlin wird sie über Parteigrenzen hinweg als Stimme Ostdeutschlands im Deutschen Bundestag wahrgenommen. Wir setzten als Thüringer SPD weiter auf ihr Engagement.“ Gerade mit Blick auf die im Bundestagswahlkampf anstehende Auseinandersetzung um eine gerechte Rentenpolitik zählt Matschie auf Iris Gleicke: „Die Auseinandersetzung um eine auskömmliche Rente wird eine der zentralen Wahlkampfauseinandersetzungen mit Schwarz-Gelb. Wir wollen als SPD eine Solidarrente als Armutsabsicherung. Dies ist gerade für viele Menschen in Ostdeutschland wichtig. Mit Iris Gleicke zieht die Thüringer SPD mit einer ausgewiesenen Rentenexpertin in die Wahl, die sich immer für armutssichere Renten stark gemacht hat. Wer Altersarmut entgegentreten will, wählt im kommenden Jahr Iris Gleicke“ so Matschie.

Auf der Nominierungsveranstaltung betonte die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende und Thüringer Sozialministerin Heike Taubert den Einsatz der Südthüringerin für die Gleichstellung der Frau „Ohne den Einsatz von Frauen wie Iris Gleicke wären wir heute in Sachen Gleichstellung nicht da wo wir sind und wir wollen noch weiter“, so Taubert in ihrer Rede.

Landtagsfraktionschef Uwe Höhn stellte den Einsatz von Iris Gleicke gegen Rechtsextremismus heraus und lobte die Zusammenarbeit bei der Aufarbeitung des NSU-Terrors.

Die 48jährige Schleusingerin vertritt den Wahlkreis seit 1990 im Deutschen Bundestag. Sie ist seit 2005 Parlamentarische Geschäftsführerin und seit 2006 Sprecherin der ostdeutschen Abgeordneten der SPD-Bundestagsfraktion. Von 1998-2002 war die Südthüringerin stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und von 2002 bis 2005 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen. Seit 2008 fungiert Iris Gleicke als stellvertretende SPD-Landesvorsitzende in Thüringen.

Informationen zu Iris Gleicke:
www.iris-gleicke.de
http://www.facebook.com/iris.gleicke

Bisher nominierte Kandidatinnen und Kandidaten der SPD:
Wahlkreis 192 (Gotha-Ilmkreis): Petra Heß
Wahlkreis 193 (Erfurt-Weimar-Weimarer Land II): Carsten Schneider
Wahlkreis 197 (Suhl-Schmalkalden-Meiningen-Hildburghausen): Iris Gleicke

Die weiteren Nominierungstermine der SPD Thüringen
15.10.2012 Wahlkreis 191 (Kyffhäuserkreis/ Sömmerda/ Weimarer Land I)
23.10.2012 Wahlkreis 195 (Greiz/ Altenburger Land)
29.11.2012 Wahlkreis 196 (Sonneberg/ Saalfeld-Rudolstadt/ Saale-Orla-Kreis)
06.12.2012 Wahlkreis 190 (Eisenach/ Wartburgkreis/ Unstrut-Hainich-Kreis II)
15.12.2012 Wahlkreis 194 (Gera/ Jena/ Saale-Holzland-Kreis)
31.01.2013 Wahlkreis 189 (Eichsfeld/ Nordhausen/ Unstrut-Hainich-Kreis I)

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