Matschie gratuliert den Gewinnern des 9. Schülerwettbewerbs der Stiftung Ettersberg

„In unseren Schulen hat die Auseinandersetzung mit Geschichte einen hohen Stellenwert. Wenn sich Schülerinnen und Schüler aktiv mit Fragen von Diktatur und Umbrüchen befassen, dann stärkt das auch das demokratische Grundverständnis. Die Arbeiten der Preisträger zeichnen sich durch eine hohe Qualität aus. Die große Bandbreite der Beiträge zeigt aber auch, wie facettenreich und spannend die Beschäftigung mit Geschichte sein kann“, so der Minister, der auch Schirmherr des Wettbewerbs ist.

Am Schülerwettbewerb der Stiftung Ettersberg beteiligten sich Schülerinnen und Schüler aus 12. Klassen mit ihren Seminarfacharbeiten. Diese beschäftigen sich mit Diktaturen und Gewaltherrschaften des 20. Jahrhunderts sowie mit demokratischen Umbrüchen in Deutschland und Europa. In diesem Jahr wurden 18 Arbeiten von 55 Schülerinnen und Schülern aus ganz Thüringen eingereicht. Eine Jury unter Vorsitz des Erfurter Historikers Prof. Dr. Gunther Mai vergab heute die Preise.

Den mit 1.000 Euro dotierten 1. Preis gewannen Anna Ellinghaus, Sophie Faulstich, Johanna Schneeweiß und Henrik Steigerwald vom Evangelischen Ratsgymnasium Erfurt für ihre Arbeit „Das Grüne Band: Vom Todesstreifen zur Lebenslinie“.

Der 2. Preis wurde an Annika Neubert, Sebastian Pils und Franziska Sturm vom Geschwister-Scholl-Gymnasium Sondershausen verliehen. Er ist mit 750 Euro dotiert. Sie überzeugten die Jury mit ihrem Beitrag „Untersuchungen zum kritischen Umgang heutiger Jugendlicher mit nationalsozialistischer Architektur als Ideologieträger“.

Maximilian Huttasch, Florian Kohler und Markus Maulhardt vom Wilhelm-von-Humboldt-Gymnasium Nordhausen gewannen den 3. Preis und 500 Euro für ihre Arbeit „Wie beeinflusste das Deutschlandproblem ab 1949 die Karrieren von DDR-Spitzenfußballern? Sporthistorische Untersuchungen am Beispiel der Lebensläufe von Jörg Berger, Jürgen Sparwasser und Lutz Eigendorf“.

Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

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