Matschie: „Linke muss bei Grünen um Vertrauen werben“

Vor der am Dienstag stattfindenden Vorstandssitzung appelliert Christoph Matschie an den Parteivorstand der Linken, in Sachen DDR-Vergangenheit auf die Grünen zuzugehen. „Die Linke muss sich in dieser Frage bewegen und sich mit den Grünen und deren Vorbehalten gegen die SED-Nachfolgepartei glaubwürdig auseinandersetzen. Vertrauen zwischen Verhandlungspartnern ist schließlich für einen Erfolg unerlässlich“, sagt der Vorsitzende der Thüringer SPD mit Blick auf die weiteren Sondierungsgespräche zur Regierungsbildung.

Matschie: „Ich will, dass rot-grün-rot eine echte und handlungsfähige Option wird. Das geht aber nur, wenn die Bedingungen stimmen. Dazu muss sich die Linke deutlich bewegen.“

Der Umgang mit der DDR-Vergangenheit belastet als Streitpunkt zwischen Grünen und Linken die Sondierungsverhandlungen. Zuletzt hatten die Grünen öffentlich mit dem Scheitern der rot-grün-roten Sondierungsgespräche gedroht für den Fall, dass die Linke ihre stasibelastete Landtagsabgeordnete Ina Leukefeld in die nächste Sondierungsrunde schickt.

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