Matschie: „Literaturstipendien geben Impulse für Thüringens Kulturlandschaft“

Stipendiaten präsentieren ihre literarischen Arbeiten

Am Montag (01. Juli 2013) präsentieren diesjährige Thüringer Literaturstipendiaten ihre Arbeiten im Erfurter Theater DIE SCHOTTE e. V. Im Rahmen einer Lesung vor Schülerinnen und Schüler werden Romina Voigt und Hubert Schirneck ihre Arbeiten vorstellen. Die Laudatio auf die Autoren wird von Dr. Martin Straub, dem Vorsitzenden des Lese-Zeichen e. V., gehalten. Die Autorenarbeitsstipendien hatte das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur im April vergeben. Die Stipendien sind Förderstipendien des Landes, die Thüringer Autorinnen und Autoren ermöglichen sollen, über einen bestimmten Zeitraum intensiv an einem aktuellen Vorhaben zu arbeiten.

Thüringens Kulturminister Christoph Matschie nimmt an der Lesung teil und freut sich darauf: „Mit unserer Literaturförderung unterstützen wir freischaffende Autoren und junge Talente. Dank der Stipendien können sie intensiv an ihrer künstlerischen Entwicklung arbeiten und sich auf ihre Werke konzentrieren. So schaffen wir eine wichtige Voraussetzung für das kreative Wachsen der Thüringer Literatur.“

Neben dem Literaturstipendium „Harald Gerlach“ vergibt das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur jährlich die Autorenarbeitsstipendien. Aus den 24 in diesem Jahr eingegangenen Anträgen hatte eine unabhängige Jury drei literarische Vorhaben ausgewählt. Sie werden über eine Förderdauer von zwei bis zu sechs Monaten in Höhe von monatlich bis zu 850 Euro vergeben.

Eine sechsmonatige Förderung erhält die in Suhl geborene Lyrikerin Romina Voigt, Jahrgang 1985, für die Arbeit an ihrem Gedichtband „Aus dem Unterholz“. Darin werden sich Gedichte finden, die vorwiegend im Südthüringer Raum verortet sind. Der ländlich geprägten Welt begegnet Voigt dabei ohne Verkitschung und Verklärung.

Ein fünfmonatiges Arbeitsstipendium erhält der Schriftsteller Hubert Schirneck aus Weimar, Jahrgang 1962, für die Arbeit an seinem Kinderbuch „Der Archipel der Wunder“. Die Leser erwartet eine Reise von Insel zu Insel mit zahlreichen Entdeckungen und spannenden Erfahrungen.

Ein dreimonatiges Stipendium erhält der Lyriker und Prosaautor Moritz Gause aus Jena, Jahrgang 1986, für die Arbeit an einem Zyklus von Landschaftsgedichten mit dem Titel „Fetzen einer Landkarte in Worten“. Darin befasst sich der Autor mit der Kartographisierung städtischer, ländlicher und sozialer Räume

Hinweis:
Die Lesung der Thüringer Literaturstipendiaten findet statt am Montag, dem 1. Juli, 16.00 Uhr im Theater Die Schotte e. V., Erfurt, Schottenstraße 7.

Quelle: TMBWK

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