Matschie würdigt Männer und Frauen des 17. Juni 1953: „Bleibendes Signal für die Freiheitsrechte“

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, würdigt den Mut der Menschen, die am 17. Juni 1953 gegen  das SED-Regime aufbegehrten.

„Männer und Frauen sind damals gegen die Herrschenden aufgestanden und haben viel riskiert. Für die Freiheitsrechte der Menschen war das ein bleibendes Signal, auch wenn der Volksaufstand in der DDR blutig niedergeknüppelt wurde. Der 17. Juni 1953 hat gezeigt, wie stark der Wille der Menschen zur Freiheit ist. Dieses Vermächtnis erfüllte sich 1989.“ Am heutigen Dienstag jährt sich der Volksaufstand zum 61. Mal.

Das Schicksal derer, die damals auf die Straße gegangen seien und Repressionen hinnehmen mussten, erhalte heute ein würdiges Gedenken. Das Themenjahr „25 Jahre friedliche Revolution in Thüringen“ biete nach Matschies Worten Anlass zu einer intensiven Beschäftigung mit der DDR-Geschichte. Vereine, Initiativen, Städte und Gemeinden sowie viele Veranstalter vor Ort erinnern landesweit an den Herbst 1989. In der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt findet am 12. Juli unter dem Motto „Revolution und Freiheit!?“ ein großes Bürgerfest statt.

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