Matschie zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus: „Erinnerung wach halten und Lehren für heute ziehen“

„Die Thüringer Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau Dora sind wichtige Erinnerungsorte. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag, damit sich heutige Generationen mit den Verbrechen des Nationalsozialismus auseinandersetzen können.“

Das erklärte der Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, anlässlich des heutigen Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus.

„Der Nationalsozialismus hat unermessliches Leid gebracht. Sein Terror gipfelte im Holocaust. Wir gedenken aller Opfer und ehren die Toten. Ihr Schicksal bleibt in unserer Erinnerung“, so Matschie. „Damit einher geht die Verantwortung, in der Gegenwart Rechtsextremismus entschieden entgegenzutreten. Fremdenfeindlichkeit und Neonazismus dürfen nicht kleingeredet werden. Wir dürfen nicht tatenlos wegsehen, wenn braune Rattenfänger ihre menschenverachtenden Parolen schreien. Gefragt ist eine engagierte Bürgergesellschaft.“

Nach den Worten von Matschie sei dabei eine lebendige Erinnerungskultur wichtig. „Wenn Zeitzeugen nicht mehr erzählen können, steigt die Verantwortung von uns allen. Wir sind es den Opfern des Nationalsozialismus und nachfolgenden Generationen schuldig, dafür zu sorgen, dass die Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät. Eine wichtigen und unerlässlichen Beitrag leisten dabei unsere Gedenkstätten.“

Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

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