Matschie zum Gründungsjubiläum der SDP in der DDR: Sozialdemokraten waren Geburtshelfer der Demokratie im Osten

22 Jahre nach der Gründung der Sozialdemokratischen Partei in der DDR am 7. Oktober 1989 zieht SPD-Landeschef Christoph Matschie Bilanz: „Die Gründung der SDP im Herbst 1989 war ein Zeichen des Aufbruchs, auf das wir heute mit Stolz zurückblicken. In einer Zeit, als die Wende noch längst nicht entschieden war und sich die alten Parteien mühsam umorientierten, stellten wir als Sozialdemokraten den Herrschaftsanspruch der SED grundsätzlich in Frage. Gemeinsam mit den anderen neu entstandenen politischen gehört die gegründete sozialdemokratische Partei zu den Geburtshelfern der Demokratie im Osten.“

Viele Ziele des Aufbruchs von 1989 sind heute Wirklichkeit, aber nicht alle Träume haben sich erfüllt. Wir haben unsere Freiheit erkämpft und unser Land modern und attraktiv gemacht. Aber noch immer klafft eine erhebliche Lücke zwischen Ost und West. Hier liegt die Aufgabe der kommenden Jahre: Gleiche Löhne und Renten, gute Entwicklungschancen für die junge Generation.
Freiheit und soziale Gerechtigkeit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Sie gehören zusammen.

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