Mehr Bildungsgerechtigkeit

Mit dem neu beginnenden Schuljahr geht auch die Thüringer Gemeinschaftsschule an den Start. Mit insgesamt zunächst sechs Schulen in Jena, Suhl, Ranis und Tanna beginnt zunächst die Pilotphase für die neue Schulform im Freistaat.

„Mit der neuen Schulform wird eine neue Schulkultur geschaffen. Frontaluntereicht wird der Vergangenheit angehören, stattdessen werden individuelle Förderung und Arbeit in Kleingruppen und Projekten verstärkt“ so SPD-Landeschef und Bildungsminister Christoph Matschie. „Das längere gemeinsame Lernen wird in Form der Gemeinschaftsschule nicht nur zu mehr Bildungsgerechtigkeit beitragen, sondern auch zum Bildungserfolg und –qualität.“

Im September wird der Gesetzentwurf zur Gemeinschaftsschule im Landeskabinett beraten und anschließend in den Landtag eingebracht. Die von der SPD konzipierte Gemeinschaftsschule wird als vollwertige und gleichberechtigte Schulart neben Gymnasium und Regelschule etabliert. Dabei wird ihre Einführung vor Ort nicht von „oben“ verordnet, sondern gemeinsam mit Schülern, Eltern, Lehrern und Schulträgern entschieden und umgesetzt.

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