Neues Förderprogramm für Spitzenforschung

„Eine große Chance für den Wissenschaftsstandort Thüringen“ sieht Christoph Matschie in der am Donnerstag verabschiedeten Bund-Länder-Initiative zur Förderung von Spitzenforschung und begrüßte die Einigung auf das 1,9 Milliarden Euro schwere Förderprogramm.

Die Chancen, die das Programm für Thüringen berge, dürften von der Landesregierung keinesfalls verspielt werden. Dazu gehört auch, dass der Länderanteil für Förderprojekte schnell bereitgestellt wird, sagte Matschie weiter. „Es ist wichtig, dass die Landesregierung die Thüringer Hochschulen beim Ausbau der Spitzenforschung stärkt und sie bei der Bewerbung um die Mittel aus dem neuen Förderprogramm unterstützt“, so der Fraktionsvorsitzende.

Matschie erneuerte seine Aufforderung an die Landesregierung, die Fördermittel für die gemeinsame Forschung von Hochschulen, außeruniversitären Einrichtungen und Unternehmen umgehend aufzustocken: „Das Land muss endlich angemessen in Thüringens Zukunft und die wirtschaftliche Leistungskraft investieren.“

Die Landesfördermittel für Thüringens Verbundforschung sind seit Jahren drastisch gekürzt worden: 1999 standen ihr noch 33,1 Millionen Euro zur Verfügung, im Haushaltsjahr 2004 waren es lediglich 12,1 Millionen Euro. Im Etat 2005 wurde die Verbundforschung um weitere 1,4 Millionen Euro gekürzt.

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