Renommierter Stammzellenforscher wechselt nach Jena

Matschie: „Bestätigung der hervorragenden Forschungsbedingungen in Thüringen“

Prof. Dr. Karl Lenhard Rudolph wird neuer Direktor des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut (FLI) in Jena.

Mit dem Leibniz-Preisträger und Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Alternsforschung, der bisher an der Universität Ulm tätig war, konnte ein renommierter Stammzellforscher gewonnen werden. Seine Entscheidung zum Wechsel nach Jena begründet er mit den enormen Gestaltungsmöglichkeiten am Standort Jena. Dort habe er die Möglichkeit, das FLI zu einem international führenden Institut auf dem Gebiet der Altersforschung weiterzuentwickeln. Die Forschung am FLI wird in diesem Jahr mit rund 28,3 Millionen Euro jeweils zur Hälfte von Bund und Land gefördert. Im nächsten Jahr ist eine Förderung in Höhe von rund 34,5 Millionen Euro vorgesehen. Ein Erweiterungsbau für das Institut wird bis 2013 fertig gestellt.

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, bezeichnet die Bereitschaft von Rudolph als großen Gewinn für das Fritz-Lipmann-Institut, die Lebenswissenschaften in Jena und das Forschungsland Thüringen. „Unser Einsatz für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen zahlt sich aus. Die erfolgreiche Berufung von Rudolph ist eine Bestätigung, dass wir in Thüringen hervorragende Bedingungen bieten, die für Spitzenforscher attraktiv sind“, so der Minister.

Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

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