SPD: Dringender Klärungsbedarf in der Versorgungsaffäre Gnauck

„Hier herrscht dringender Klärungsbedarf.“ Das unterstreicht SPD-Landesgeschäftsführer Rene Lindeberg zur Versorgungsaffäre um den ehemaligen und künftigen Staatskanzlei-Chef Jürgen Gnauck.

„Es ist unklar, warum Herrn Gnauck Kosten für medizinische Behandlungen auch nach seinem Ausscheiden und nach der Übergangfrist von der Staatskanzlei weiter gewährt wurden. Das muss Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht dringend aufklären“, fordert Lindenberg.

Dass Gnauck, der auf Wunsch von Lieberknecht wieder Staatskanzlei-Minister werden soll, gegen seinen künftigen Arbeitgeber wegen dieser Zahlungen klagt, nennt der SPD-Landesgeschäftsführer „ein Ding der Unmöglichkeit“. Lindenberg: „So lange Herr Gnauck juristisch gegen die Staatskanzlei vorgeht, darf Lieberknecht ihm das Ministeramt nicht übertragen.“

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