Starrsinn des Bundeswirtschaftsministers gefährdet Opel-Rettung

Christoph Matschie unterstützt die Kritik des Eisenacher Opel-Betriebsrates an der Verzögerungstaktik des Wirtschaftsministeriums bei der Opel-Rettung. Betriebsratschef Harald Lieske warnt das Bundeswirtschaftsministerium davor, die bereits getroffenen Entscheidungen weiter zu hintertreiben. „Statt mit ständig neuen Volten muss jetzt hart mit dem Hauptinteressenten Magna verhandelt werden. Hinter diesem Angebot steckt auch das beste Konzept für den Standort Eisenach“, so Matschie.

Matschie zeigt sich verwundert über das Stillschweigen des Thüringer Ministerpräsidenten. „Bei aller politischer Distanz: Hessens CDU-Ministerpräsident zeigt deutlich mehr Einsatz für sein Land.“ Hessens Ministerpräsident habe inzwischen deutlich gemacht, dass sein Land uneingeschränkt zu Verhandlungen mit Magna steht – für alles weitere stellt Koch keine Blanko-Garantie aus. „Das ist die direkte Antwort auf die Schattenspiele des Bundeswirtschaftsministers“, erklärt Matschie.

Christoph Matschie: „Althaus bleibt wieder einmal still. Thüringen braucht dringend eine neue Kraft.“

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