Taubert: SPD setzt bei Kitas auf Qualität und Tariftreue

Die stellvertretende Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin der Thüringer SPD für die Landtagswahl, Heike Taubert, hat heute Forderungen der CDU sowie des Gemeinde- und Städtebundes zurückgewiesen, Standards in der Kinderbetreuung abzubauen oder zu überprüfen.

„Die SPD hat in Regierungsverantwortung die Forderungen des Thüringer Volksbegehrens für eine bessere Familienpolitik aufgegriffen, für deren Umsetzung gestritten und die Kinderbetreuung hierzulande entsprechend reformiert. In den Kindergärten ist mehr Personal beschäftigt, der Rechtsanspruch ab dem ersten Geburtstag existiert, erweiterte Elternmitbestimmung und Qualitätssicherung ebenso. Das ist reale Standortsicherung, das ist Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das hilft Familien! Ich warne davor, diese Standards wieder in Frage zu stellen“, sagte Heike Taubert.

„Was wir mit dem Kita-Gesetz 2010 in der frühkindlichen Bildung für Thüringen erreicht haben, setzt bundesweit Maßstäbe. Im Freistaat besuchen inzwischen mehr als 90 Prozent der 2- bis 6-Jährigen ganztägig einen Kindergarten. Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Jetzt wollen wir die Qualität der Betreuungsangebote weiterentwickeln, die hohen pädagogischen Standards mit gut qualifizierten Fachkräften sichern. Wichtig ist uns dabei, dass das Personal aller Kindertageseinrichtung gute, tarifvertraglich geregelte Arbeitsbedingungen hat und Löhne erhält, die sich an der Höhe des TVÖD orientieren“, sagte Heike Taubert.

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