18 Millionen Euro für Fraunhofer-Institut in Hermsdorf Matschie: „Forschungsstandort Thüringen wird gestärkt“

Mit 18 Millionen Euro Landes-, Bundes- und EU-Mitteln wird der Standortausbau des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) Betriebsteil Hermsdorf gefördert.

Mit dem Neubau entstehen in unmittelbarer Nähe zum vorhandenen Institutsgebäude auf einer Fläche von 2.661 Quadratmetern neue Labor- und Büroräume. Damit werden die Voraussetzungen für die Umsetzung der neuen Entwicklungskonzeption und den Ausbau nationaler und internationaler Forschungskooperationen geschaffen. Das IKTS ist insbesondere auf dem Gebiet der Entwicklung und Herstellung keramischer Filter und Membranen weltweit führend. Der Stammsitz des Instituts ist in Dresden.

Nach den Worten von Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, sind außeruniversitäre Forschungseinrichtungen eine wichtige Säule des Forschungslandes Thüringen. „Mit dem Neubau in Hermsdorf werden die Rahmenbedingungen für Forschung auf hohem Niveau und die Entwicklung neuer Technologien weiter verbessert. Das stärkt den Forschungsstandort Thüringen und die regionale Wirtschaft.“

2010 wurde das Hermsdorfer Institut für Technische Keramik Teil des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) in Dresden. Damit wurden die umfangreichen werkstofflichen, verfahrenstechnischen und anwendungsspezifischen Erfahrungen und Kompetenzen beider Einrichtungen auf dem Gebiet der Hochleistungskeramik zu einem gemeinsamen Leistungsangebot zusammengeführt. Weitere Informationen unter: www.ikts.fraunhofer.de.

Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

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