Althaus darf bei Opel-Rettung nicht wieder abtauchen – Schluss mit schädlichem Insolvenz-Gerede

Christoph Matschie kritisiert fehlenden Einsatz des Thüringer Ministerpräsidenten bei der Rettung von Opel: „Althaus darf nicht wieder abtauchen. Wir brauchen eine gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten zur Rettung von Opel. Es gibt potenzielle Interessenten. Wenn der Bundeswirtschaftsminister trotzdem mit einer Insolvenz den Konkurs einleiten will, muss es ein Stopp-Zeichen aus Thüringen geben: Schluss mit dem schädlichen Insolvenz-Gerede.“

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag vermisst eine klare Stellungnahme des Thüringer Ministerpräsidenten gegen die „fahrlässigen Aussagen“ des Bundeswirtschaftsministers zu einer möglichen Insolvenz bei Opel: „Hessens Ministerpräsident reagiert da im Interesse seines Landes anders.“

Bereits in der Vorwoche habe Dieser Althaus schwere Fehler begangen und sei dem Gespräch mit Fiat-Chef Marchionne ausgewichen, erinnert Matschie: „Wenn Dieter Althaus nicht einmal mit potenziellen Investoren reden will, hat das einen bitteren Beigeschmack. Abtauchen können wir uns nicht leisten. Opel Eisenach ist das Rückgrat der Automobilindustrie in Thüringen mit zehntausenden Arbeitsplätzen. Das Schicksal einer ganzen Region hängt an dem Standort.“

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