Bausewein begrüßt Engagement zur Entwicklung des Standortes der ehemaligen Görmar-Kaserne

Der Thüringer SPD-Vorsitzende Andreas Bausewein zeigte sich erleichtert über einen möglichen Kompromiss in der Auseinandersetzung um eine Erstaufnahmestelle in Mühlhausen.  „Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hat heute ganz klar dargelegt, dass Gewerbe und Erstaufnahmeeinrichtung sich nicht ausschließen.  Für die zahlreichen Gespräche im Ringen um eine gemeinsame Lösung bin ich allen Beteiligten sehr dankbar.“

Mühlhausens Oberbürgermeister Johannes Bruns (SPD) erklärte dazu:  „Unser Ziel war und ist die Entwicklung der Görmar-Kaserne als Wirtschafts- und Verwaltungsstandort.  Die Landesregierung muss glaubhaft machen, dass eine Erstaufnahmeeinrichtung auf dem Gelände diesem Ziel nicht entgegenläuft. Gleichzeitig muss der Freistaat den Umzug der Kreisverwaltung auf das Areal unterstützen und für die gegenwärtigen Immobilien der Kreisverwaltung ein Nachnutzungskonzept mit neu anzusiedelnden Landesbehörden entwickeln.  Auch besteht Mühlhausen in diesem Zusammenhang auf verbindliche Zusagen für weitere wirtschaftliche, kulturtouristische und bildungspolitische Entwicklungsimpulse durch die Landespolitik. Wenn sich die Gespräche in diese Richtung entwickeln, wäre dies eine denkbare Lösung. 

Auch der Landrat des Unstrut-Hainich-Kreises, Harald Zanker (SPD), begrüßte die Bemühungen, gemeinsam eine gute Lösung für die Stadt und den Landkreis zu finden: „Trotz anfänglicher Unstimmigkeiten könnten am Ende alle profitieren. Verwaltung, Gewerbe und Erstaufnahmeeinrichtung auf einem Areal könnte Vorbildcharakter haben.“

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