Bausewein: „Fremdenhass und Rechtsextremismus im Keim ersticken“

Angesichts des Brandanschlages auf die geplante Flüchtlingsunterkunft im sachsen-anhaltinischen Tröglitz und der Schändung der KZ-Gedenkstätte im Jonastal bei Arnstadt fordert der SPD-Landesvorsitzende Andreas Bausewein einen grundsätzlichen Paradigmenwechsel im Umgang mit Fremdenhass und Rechtsextremismus.

„Die Debatten der vergangenen Monate über eine angebliche Überfremdung und über so genannte ‚Flüchtlingsmassen’ haben den Boden für Übergriffe wie in Tröglitz und im Jonastal bereitet. Wer solchen Bewegungen das Wort redet oder Verständnis für das Klagen über eine angebliche Islamisierung der Bundesrepublik aufbringt, obwohl jedwede Grundlage für Angst bei der einheimischen Bevölkerung fehlt, der braucht sich über Vorfälle wie an diesem Wochenende nicht zu wundern. Es braucht den Aufstand aller Demokraten schon bei kleinsten Anzeichen von Fremdenhass und Rechtspopulismus, um den Keim der Taten von Tröglitz und dem Jonastal zu ersticken“, so Bausewein. „Nur wer Fremdenfeindlichkeit und rechtsextremistischen Gedankengut im frühesten Stadium – auch im Alltag – entgegentritt, der wird solche Taten in Zukunft verhindern können.“

Schreibe einen Kommentar