Beziehungen durch Begegnen schaffen- Mehrgenerationenhaus auch in Apolda

Senioren, Kinder, Muttis und Vatis, Großeltern – sie alle bildeten im Garten hinter dem Apoldaer Glockenmuseum eine „Mehrgenerationenfamilie“, die es sonst kaum noch gibt. Mit großer Freude und Genugtuung verfolgte Hans-Jügen Häfner, Kreistagsmitglied und SPD-Kreisvorsitzender als Gast unter vielen Gästen die festliche Eröffnung. „Wir sind deshalb voller Freude, weil es nun nach über zwei Jahren doch noch gelungen ist, das Haus für die Generationen zu erbauen. Ob wir damals nicht verstanden wurden oder nur das Geld fehlte … egal. Heute ist es dank des Europäischen Sozialfonds für Deutschland und der EU sowie dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geschafft. Eine tolle Geschichte!“

Der offene Treff der Generationen befindet sich in der Bahnhofstraße 41, in den unteren Räumen des Glockenmuseums. Parkmöglichkeiten, kostenfrei bis vier Stunden, sind vor dem Museum eingerichtet.
Mit im „Mehrgenerationenboot“ sind der Seniorenklub „Pestalozzi-Straße“, die KITA „Regenbogenhaus“, das „Frauen- und Familienzentrum e.V. und die Bibliothek. Die Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses Corinna Weber begründete, warum gerade jetzt in Deutschland 500 solcher Häuser gestaltet werden: Weil Raum gegeben wird, alle Generationen einzubeziehen, die ganz unterschiedlichen Erfahrungen zusammenzuführen, zu helfen und vor allem lebenswerte Verhältnisse in einer liebenswerten Stadt auszubauen.
Die SPD Weimarer Land weiß um die über 5100 älteren Bürger in Apolda, denen unsere Aufmerksamkeit gilt. Wir brauchen familien- und kinderfreundliche Verhältnisse, soll die Stadt auch in Zukunft voller Leben sein. Das moderne Mehrgenerationehaus wird künftig wieder zu dem Dorfbrunnen, wo sich die Generationen über die Generationen und Jahre hinweg etwas zu sagen haben.

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