Egon Bahr für politisches Lebenswerk geehrt

Zum dritten Mal wird am 4.6.2010 im Gothaer Tivoli der „Rote Bock“ verliehen. In Erinnerung an den Gothaer Sozialdemokraten Wilhelm Bock, einen der ersten sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten, wird der vom Gothaer Oberbürgermeister Knut Kreuch gestiftete Preis an Persönlichkeiten verliehen, die sich im Besonderen um die Demokratie in Mittel- und Osteuropa verdient gemacht haben.

In diesem Jahr erhält Egon Bahr, der Architekt der neuen Ostpolitik Willy Brandts den Preis für sein Lebenswerk. Wie kaum ein anderer Protagonist der 1970er Jahre steht der ehemalige Bundesminister für das Zusammenwachsen Europas und die Verständigung der Völker unseres Kontinents.

Nicht zuletzt die Politik Willy Brandts und Egon Bahrs hat die Menschen in der ehemaligen DDR und in Osteuropa ermutigt, sich für Veränderungen einzusetzen. Gemeinsam mit dem Gothaer Oberbürgermeister verleiht der SPD-Landesvorsitzende Christoph Matschie den Preis an Egon Bahr.

Bisherige Preisträger des „Roten Bocks“ waren ehemalige tschechische Premier Jiří Paroubek und der estnische Ex-Ministerpräsident Andres Tarand.

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