Einsatz von Speziallehrkräften an Sportgymnasien langfristig gesichert

Die Spezialsportausbildung an den Thüringer Sportgymnasien wird weiter gestärkt. Diesem Ziel dient eine Rahmenvereinbarung zwischen dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, dem Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit sowie dem Landessportbund Thüringen, die am Samstag abschlossen wird. Die Vereinbarung sichert den Einsatz von Speziallehrkräften und Trainern im Unterricht und im Training. Vor allem im Wintersportbereich war es dabei in der Vergangenheit zu Engpässen gekommen. Nun ist der Einsatz auch ehemaliger erfolgreicher Sportler an den Sportgymnasien gesichert. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Kosten für den Spezialsportunterricht vom Bildungsministerium übernommen werden. Das Sozialministerium garantiert die kontinuierliche Finanzierung von Trainerstellen.

Nach den Worten von Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, fördert der Einsatz erfahrener Sportler und Trainer die Ausbildung an den Sportgymnasien im Freistaat. „Thüringer Sportler sind weltweit spitze. Die Grundlage dafür wird in den drei Sportgymnasien des Freistaats gelegt. Die Talentschmieden bereiten unsere jungen Nachwuchssportler optimal auf zahlreiche Wettbewerbe und eine sportliche Laufbahn vor. Eine wichtige Voraussetzung für den sportlichen Erfolg sind ausgezeichnete Trainer“, so Matschie.
Sportministerin Heike Taubert unterstreicht: „Ich freue mich außerordentlich, dass gleich zu Beginn meiner Zeit als Vorsitzende der Sportministertkonferenz der Länder mit dieser wichtigen Rahmenvereinbarung eine qualifizierte sportliche Ausbildung und Betreuung der jungen Sportler in enger Partnerschaft mit dem Thüringer Sport gesichert werden kann. Dies ist eine gute Vorraussetzung dafür, dass die Absolventen dieser durch den Freistaat Thüringen getragenen Spezialschulen neben einem bundesweit anerkannten Schulabschluss auch wichtige Grundlagen für spätere sportliche Höchstleistungen mit auf den Weg bekommen.“
(Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur)

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