Jenaplanschule gewinnt bundesweiten Wettbewerb

Christoph Matschie gratuliert Schülern der Jenaplanschule Jena zum 1. Preis beim bundesweiten Schülerwettbewerb „Erinnern für Gegenwart und Zukunft – Toleranz gewinnt!“

Mit ihrem Beitrag „Der 17. Juni im öffentlichen Bewusstsein ? eine Lokalstudie“ zeigten die drei Jenaplan-Schüler Jonas Bornmann, Levin Peter und Jonas Ginter wie viel Kreativität, Ausdauer und Wissensdrang in ihnen steckt, so Christoph Matschie in seinem Glückwunschschreiben. „Gleichzeitig machen sie deutlich, wie wichtig es ist, die Vergangenheit nicht dem Vergessen preiszugeben. Denn nur wer seine Vergangenheit kennt, kann Zukunft erfolgreich gestalten.“
Bornmann, Peter und Ginter untersuchten den Volksaufstand des 17. Juni 1953 im Raum Jena. Über zwei Jahre setzten sie sich mit dem Thema auseinander und befragten Zeitzeugen. Sie erstellten eine Seminarfacharbeit und produzierten einen Film, der auf einem Kolloquium der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Der Schülerwettbewerb „Erinnern für Gegenwart und Zukunft – Toleranz gewinnt!“ wird von der von Steven Spielberg ins Leben gerufenen Shoah-Foundation und dem Cornelsen-Verlag ausgeschrieben und fand in diesem Jahr zum dritten Mal statt.

Heute, am 18. Mai 2005, wurden im Jüdischen Museum Berlin die Preise feierlich vergeben. Neben dem 1. Preis an die Jenaplanschule Jena gingen zwei 2. Preise nach Dessau und Braunschweig und ein 3. Preis nach München.

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