Kein Vergessen am Tag des Gedenkens

Christoph Matschie, Vorsitzender der SPD Thüringen, erinnert an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Symbolhaft steht dieses Konzentrationslager für den Terror der NS-Diktatur und die planmäßige Ermordung und Vernichtung von Menschen. Seit 1996 ist der 27. Januar auch in Deutschland Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

„60 Jahre trennen uns mittlerweile von dem dunkelsten Kapitel der Menschheit. Die menschenverachtende Brutalität der NS-Diktatur darf auch zwei Generationen danach nicht in Vergessenheit geraten.
Mit einem ehrenden Gedenken an die Opfer können wir dafür sorgen, dass sich so etwas nie wiederholt. Die Gefahr ist da. Das hat auch die NPD-Schäbigkeit der vergangenen Woche in Dresden gezeigt.
Millionen Unschuldiger sind durch das nationalsozialistische Regime entrechtet, verfolgt, gequält und ermordet worden. Gleichzeitig wurde die eigene Zivilbevölkerung in einen barbarischen Krieg gestürzt.
Wir gedenken am 27. Januar in besonderer Weise der Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns und Völkermordes. Ihr Leid muss uns eine ständige Mahnung sein.“

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