Kürzungen am Zeiss-Gymnasium sind der völlig falsche Schritt

Wie gestern bekannt wurde, droht dem Carl-Zeiss-Gymnasium Jena eine Kürzung der finanziellen Mittel durch das Land. Dazu sagte der Jenaer SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Matschie:

„Ein Schritt in die völlig falsche Richtung. Jena ist gerade „Stadt der Wissenschaft“ geworden. Und jetzt droht die Förderung genau an der Stelle reduziert zu werden, die für die Zukunft der Wirtschafts- und Technologiestadt Jena so wichtig ist. Eigentlich sollte die Landesregierung alles tun, um das höchst erfolgreiche Carl-Zeiss-Gymnasium zu unterstützen.

Die Erfolge der Schule sprechen für sich. Bei der Thüringer Mathematikolympiade sind die Schüler aller Klassenstufen einsame Spitze. Erst vor Kurzem haben Zeiss-Schüler erste Preise beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ errungen. Und noch im letzten Jahr wurde das Gymnasium unter die Top 10 beim Siemens-Award gewählt.

Schon heute gibt es in der Jenaer Forschungs- und Wirtschaftslandschaft einen erheblichen Bedarf an wissenschaftlichem Nachwuchs. Schon deshalb ist es mir völlig unverständlich, wenn jetzt die Begabtenförderung in Jena zurück gefahren werden soll. Es ist doch völlig klar, dass wir eigentlich nur über einen Rohstoff verfügen: die Köpfe. Und wenn wir Zukunft gestalten wollen, dann müssen wir auch in diese Köpfe investieren.

Ich werde mich in Erfurt für die Beibehaltung der erfolgreichen Förderung einsetzen. Offensichtlich braucht die Landesregierung erst diesen Druck, um zu erkennen, wie wichtig Investitionen in Bildung sind.“

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