Kürzungen am Zeiss-Gymnasium sind kontraproduktiv

In der heutigen Landtagssitzung wurde bestätigt, dass die CDU-Landesregierung an den Kürzung beim Zeiss-Gymnasium festhalten will. Dazu sagte der Jenaer SPD-Landtagsabgeordnete Christoph Matschie:

„Wenn die Optimierung der Begabtenförderung in Thüringen so laufen soll, dass man bei erfolgreichen Schulen wie dem Zeiss-Gymnasium kürzt, dann läuft grundsätzlich etwas falsch im Land. Von bisher 105 Lehrerwochenstunden im Rahmen der Begabtenförderung sollen künftig nur noch 50 Stunden übrig bleiben. Das wird die Klassenstufen 5 bis 8 treffen. Diese werden künftig keine Sonderförderung mehr erhalten.

Völlig unverständlich bleibt mir die Argumentation der Landesregierung, dass es keinen Sinn mache und sogar kontraproduktiv sei, begabte Kinder bereits ab der 5. Klasse in einem Spezialgymnasium zusammen zu führen. Die zahlreichen Erfolge der Schüler bei Olympiaden und anderen Wettbewerben sprechen eine ganz andere Sprache.

Das vage Versprechen, künftig an allen Gymnasien eine Begabtenförderung in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften durchzuführen, mag zwar ein richtiger Ansatz sein. Dies darf aber nicht zur Konsequenz führen, beim Zeiss-Gymnasium zu kürzen.“

Schreibe einen Kommentar