Lemme und Matschie fordern gesetzlichen Mindestlohn

DGB Thüringen und SPD Thüringen erwarten positives Signal von DGB-Bundeskongress.
Wenige Tage vor dem DGB-Bundeskongress machen sich die Vorsitzenden des DGB Thüringen und der SPD Thüringen für einen gesetzlichen Mindestlohn stark.

*Jeder in Deutschland muss so viel verdienen, dass er davon leben kann“, betonen Steffen Lemme und Christoph Matschie in einem gemeinsamen Aufruf. *Statt Lohndumping brauchen wir einen gesetzlichen Mindestlohn, der garantiert, dass keiner trotz Arbeit in Armut leben muss.“
Ein positives Signal erwarten Lemme und Matschie vom DGB-Bundeskongress, der in der kommenden Woche in Berlin zusammentritt. *Das Thema Mindestlohn steht oben auf der Tagesordnung. Wir wollen in Berlin eine eindeutige Gewerkschaftsposition aufzeigen. 7,50 ¤ brutto in der Stunde sind für uns die Untergrenze, um Armutslöhnen wirksam zu begegnen“, kündigt Steffen Lemme an. Christoph Matschie, der in einer entsprechenden Projektgruppe des SPD-Präsidiums mitwirkt, sieht ebenfalls gute Chancen: *Als Ostdeutsche haben wir aus der harten Erfahrung mit Niedrigstlöhnen zwischen 3 bis 5 ¤ die Stunde schon seit langem für Mindestlöhne gekämpft. In wenigen Jahren können Arbeitnehmer aus der gesamten EU ihren Arbeitsort frei wählen. Dann wächst der Druck auf die Löhne weiter. Wir brauchen dringend Möglichkeiten um hier gegenzusteuern. Inzwischen ist deshalb die Einsicht in die Notwendigkeit einer gesetzlichen Untergrenze überall in Deutschland gewachsen. Eine einheitliche Position der Gewerkschaften wird für weiteren Schwung sorgen.“

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