Matschie: Althaus schadet den Familien in Thüringen

Die SPD-Landtagsfraktion hatte heute eine aktuelle Stunde im Landtag zum Thema „Gute Betreuung ab eins! Thüringens Beitrag zum Bündnis für Kinder und Familien“ beantragt. In seiner Rede ging der SPD Landes- und Fraktionsvorsitzende Christoph Matschie auf die drohenden Einahmeverluste aus Bundesmitteln durch die ablehnde Haltung des Ministerpräsidenten Althaus und die Kürzungen der Landesregierung bei der Finanzierung der Kindergärten ein.

Matschie betonte, dass die ablehnende Haltung des Ministerpräsidenten Althaus zu den Vorschlägen der Bundesfamilienministerin Thüringen Einnahmeverluste bringen wird. Selbst der Präsident der IHK Erfurt forderte am vergangenen Dienstag die Landesregierung auf, die in Aussicht gestellten Mittel nicht zurück zu weisen. Chrestensen warnte davor, die Zukunftsfähigkeit des Landes durch ideologische Diskussionen zu gefährden.

Matschie weiter: „Während Althaus Mittel vom Bund ablehnt, streicht die Landesregierung gleichzeitig den Kindergärten in erheblichem Umfang die Zuschüsse. Ausbaden müssen das die Kinder mit sich verschlechternden Betreuungsrelationen, die Eltern mit zum Teil erheblich gestiegenen Beiträgen
und die Erzieherinnen und Erzieher mit Stellenstreichungen und wachsendem Stress.“

Der SPD Vorsitzende forderte die CDU Thüringen auf, nicht bei der Kritik am Finanzierungsmodell der SPD zu verharren, sondern eigene Vorschläge für eine Finanzierung der Vorschläge der Bundesfamilienministerin zu machen.

„Mit Dieter Althaus gibt es altbackene CDU-Ideologie statt moderner Familienpolitik“. so das Resümee Matschies.

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