Matschie beim Richtfest des CEEC Jena

Jena will sich verstärkt als Forschungsstandort erneuerbarer Energien etablieren. Mit der Universität, der Hochschule und einer Vielzahl renommierter Forschungsinstitute am Beutenberg verfügt Jena über ein großes Forschungspotential im Bereich der erneuerbaren Energien. 

Mit dem Richtfest des Zentrums für Energie und Umweltchemie (CEEC) am Philosophenweg entsteht ein Forschungszentrum, das die Grundlagenforschung der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) mit der angewandten Forschung des Fraun­hofer-In­sti­tut für Keramische Technologien und Systeme Herms­dorf (IKTS) im Bereich Energiespeicher verbindet. An dem Energieinstitut soll ab 2015 an Energiespeichern aus keramischen und polymeren Materialen geforscht werden. „Sechs Arbeitsgruppen sollen hier an der Batterie der Zukunft forschen“, sagte gestern Ulrich S. Schubert, Professor an der Friedrich-Schiller-Universität, der noch nicht fertige Neubau sei dabei jetzt schon wieder überbelegt und man habe eine Erweiterung beantragt.

In der vergangenen Legislaturperiode hatte der ehemalige Wissenschaftsminister Christoph Matschie zur Verwirklichung dieses Projektes einen entscheidenden Beitrag geleistet. Sein Einsatz sicherte dem Projekt die Finanzierung durch eine Gemeinschaftsbeteiligung von der Ernst-Abbe-Stiftung und der Carl-Zeiss-Stiftung. Das Grundstück für den Neubau wurde zudem vom Land Thüringen zur Verfügung gestellt, dass auch die Einrichtungskosten von 400.000 Euro übernimmt. 

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