Matschie gab Startschuss für 2. Bauabschnitt des Uniklinikums Jena

„Jena ist erste Adresse in medizinischer Betreuung, Lehre und Forschung“

Thüringens Wissenschaftsminister Christoph Matschie hat heute den Startschuss für Thüringens größtes Investitionsobjekt gegeben. Mit der Grundsteinlegung für den zweiten Bauabschnitt des Universitätsklinikums Jena beginnt der Bau eines der größten Krankenhäuser in Deutschland. „Das neue Universitätsklinikum wird eine optimale medizinische Versorgung auf universitärem Niveau in Thüringen sichern. Zudem stärken wir Wissenschaft und Forschung im Freistaat ganz entscheidend“, unterstreicht Matschie. Der Gesamtumfang des Investitionsvorhabens beträgt 308 Millionen Euro. Davon trägt 223 Millionen Euro das Land, 85 Millionen das Universitätsklinikum.

Auf insgesamt 49.000 Quadratmetern werden künftig 15 Kliniken und Institute, 710 Betten und zwölf Operationssäle Platz finden. Aktuell sind viele der teils historischen Klinikbauten des Universitätsklinikums noch über das Jenaer Stadtgebiet verteilt. Bis zum Jahr 2018 soll der Neubau in Jena-Lobeda fertig gestellt sein. Dann wird die gesamte Patientenversorgung auf dem Klinikcampus zusammengeführt. Zudem entstehen neue Flächen für Forschung und Lehre.

Minister Matschie betont: „Alle Kliniken unter einem Dach, das ist die Idealvorstellung für Mediziner und Hochschullehrer. Die Hörsäle, Seminarräume und Labore gleich nebenan. Das bedeutet kurze Wege für alle, auch für das medizinische Personal und vor allem für die Patienten. Am neuen Standort in Jena-Lobeda verbessern wir damit sowohl die medizinische Versorgung als auch die Bedingungen für Forschung und Lehre. Dafür lohnt sich der gewaltige Kraftakt, den wir in Zeiten zurückgehender Landeshaushalte mit der Finanzierung des größten Investitionsobjekts des Freistaats Thüringen geleistet haben. Der Ruf Jenas als erste Adresse in medizinischer Betreuung, Lehre und Forschung wird nachhaltig gestärkt.“

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