Matschie: Gedenken an die Opfer der Mauer wachhalten

Zum 13. August, dem 51. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer, spricht sich SPD-Landeschef Christoph Matschie dafür aus, die Erinnerung an die Opfer der innerdeutschen Grenze und der deutschen Teilung wachzuhalten.

„Hinter Mauer und Stacheldraht haben die DDR-Oberen ihr Volk bis 1989 weggesperrt. Wer die Grenze überwinden wollte, für den galt der Schießbefehl. Viele haben ihren Wunsch nach Freiheit mit dem Leben bezahlt“, so Matschie. Es sei die Verantwortung der ganzen Gesellschaft, heutigen und künftigen Generationen weiterzugeben, was Unfreiheit bedeutet und wie sie die Ostdeutschen im Herbst 1989 überwanden. „Dieses Thema gehört nach wie vor in die öffentliche Debatte, aber auch in unsere Schulen und in die Familien“ so das SPD-Vorstandsmitglied.

„Wenn sich die Gesellschaft auf diese Weise intensiv mit dem geschehenen Unrecht beschäftigt, dann wird es nicht in Vergessenheit geraten“, so Matschie. Der SPD-Landesvorsitzende unterstreicht die Wichtigkeit, dass sich die Gesellschaft, aber auch jeder Einzelne immer wieder vergewissert, welch hohes Gut die Freiheit ist.

Hintergrund:
Am kommenden Montag, dem 13. August jährt sich der Bau der Berliner Mauer zum 51. Mal. An der Grenze durch Berlin starben mindestens 136 Menschen.

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