Matschie: „Unterrichtsabsicherung hat oberste Priorität“

„Die Unterrichtsabsicherung an den Thüringer Schulen hat oberste Priorität. Ich nehme die Sorgen der Eltern in dieser Angelegenheit ernst, denn jede Stunde, die ausfällt, ist eine Stunde zuviel. Deshalb habe ich bereits Ende 2012 den 7-Punkte-Plan zur besseren Unterrichtserfüllung vorgestellt. Dieser wird jetzt Punkt für Punkt umgesetzt.“ Das betont Thüringens Bildungsminister Christoph Matschie. Am Wochenende tagen die Thüringer Landeselternsprecher in Gera. Matschie kündigt an, die Unterrichtsabsicherung beim Landeselterntag zum Thema zu machen.

Matschie nennt folgende konkrete in Umsetzung befindliche Maßnahmen:

„Mehr junge Lehrer in unsere Schulen – das ist die beste Medizin gegen Unterrichtsausfall.“ Von den für 2013 vorgesehenen 400 Neueinstellungen wurden zum Einstellungstermin im Februar bereits 127 Stellen neu besetzt.
Ab dem kommenden Schuljahr wird für jede einzelne Schule ein spezielles Planungsinstrument zur Sicherung der Personalversorgung eingesetzt. Das ermöglicht es, die Einstellungsverfahren stärker nach dem individuellen Bedarf der Schulen auszurichten.
Lehrer, die im Unterstützersystem der Schulämter tätig sind, werden verstärkt zur Unterrichtsabsicherung eingesetzt.
Die Arbeiten zum Aufbau einer Stellenreserve sind vorangekommen. Daran arbeitet das Bildungsministerium zusammen mit dem DGB Thüringen und dem Beamtenbund. Das Konzept soll noch in diesem Jahr fertig gestellt werden.

Nach Matschies Worten wird der 7-Punkte-Plan zur besseren Unterrichtserfüllung um ein weiteres Instrument ergänzt. So soll bei den Schulämtern ein Monitoring eingerichtet werden, das sie in die Lage versetzt, Personalengpässe frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. „Mit dem Maßnahmepaket wollen wir den Unterrichtsausfall sichtbar eindämmen“, so Matschie.

Quelle: TMBWK

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