Matschie zu 20 Jahre Jenaer Schulen: „Bildungsgerechtigkeit und schulische Spitzenleistung Hand in Hand“

„In Jena hat sich in den vergangenen 20 Jahren eine qualitativ hochwertige und pädagogisch vielfältige Bildungslandschaft entwickelt. Sie ist ein gutes Beispiel dafür, wie Bildungsgerechtigkeit und schulische Spitzenleistung Hand in Hand gehen.“

Das sagte Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, heute (Samstag) anlässlich des 20. Gründungsjubiläums mehrerer Jenaer Schulen.

Nach den Worten von Matschie ergaben sich mit der friedlichen Revolution 1989/90 Gestaltungsspielräume, die erfolgreich für neue pädagogische Wege genutzt wurden. „20 Jahre Schulentwicklung in Jena sind eine Erfolgsgeschichte. Über 60 Prozent der Schülerinnen und Schüler erreichen heute die allgemeine Hochschulreife. Damit liegt die Stadt weit über dem Bundesdurchschnitt von etwa 45 Prozent. Spitze ist Jena auch bei der Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. An vielen Schulen gibt es ein ausdifferenziertes Spektrum an Hilfsangeboten für diese Kinder.“

Den eingeschlagenen Weg der bestmöglichen individuellen Förderung, des längeren gemeinsamen Lernens und der Bildungsgerechtigkeit gehen die Jenaer Schulen aus Sicht von Matschie konsequent weiter. „Mit dem neuen Schuljahr haben sich 14 Gemeinschaftsschulen auf den Weg gemacht, davon vier aus Jena. Jena ist damit erneut Wegbereiter einer neuen Schul- und Lernkultur in Thüringen.“

Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

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