Matschie zum Chancenspiegel 2012: „Thüringen hat die Weichen für ein zukunftsfähiges Bildungssystem gestellt“

Die Studie der Bertelsmann-Stiftung „Chancenspiegel 2012“ belegt nach den Worten von Thüringens Bildungsminister Christoph Matschie die Stärken des Thüringer Bildungssystems.

Demnach seien im Freistaat Ganztagsbetreuung und Lesekompetenz besonders gut ausgeprägt. „Damit gehören wir in zwei wichtigen Bereichen zur Spitze in Deutschland. Auf diese Erfolge sind wir stolz, wir ruhen uns aber nicht darauf aus“, so Matschie.

Die Studie zeige, dass die von der Landesregierung eingeleiteten Bildungsreformen an der richtigen Stelle angesetzt haben, nämlich bei den noch vorhandenen Schwächen. Da immer noch zu viele Schüler ohne Abschluss die Schule verließen, habe man die flexible Schulausgangsphase eingeführt. Um Kindern aus sozial schwächern Familien bessere Chancen einzuräumen, sei das längere gemeinsame Lernen auf den Weg gebracht und damit die frühe Trennung nach Klassenstufe 4 beendet worden. Matschie betont zugleich, dass er sich dafür einsetzt, mehr junge Lehrer an Thüringens Schulen zu holen. So strebe er für dieses Jahr 380 Neueinstellungen an. Weitere 220 Stellen würden durch Aufstockungen im Teilzeitbereich (Floating) geschaffen, was einem Gesamtpotenzial von 600 Stellen entspreche.

„Ich bin sicher, dass wir den Freistaat mit den angestoßenen Bildungsreformen weiter nach vorn bringen. Mein Ziel bleibt es, Thüringen zum Bildungsland Nummer 1 zu machen“, erklärt Matschie.

Der „Chancenspiegel 2012“ im Internet: www.bertelsmann-stiftung.de

Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

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