Neubau des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie der FSU Jena feierlich eingeweiht


Rektor Dicke, Minister Matschie und Kanzler Bartholmé im Gespräch

Am heutigen Mittwoch wurde der Neubau des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie (IAAC) der Friedrich-Schiller-Universität Jena offiziell eingeweiht. Rektor Prof. Dr. Klaus Dicke zeigte sich erfreut über die Fertigstellung des ersten naturwissenschaftlichen Neubaus seit 1990, durch den der Jenaer Universitätsstandort weitere 3.500 Quadratmeter hochwertige Forschungsfläche hinzugewinnt.

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, hob in seiner Rede die Bedeutung des Zusammenspiels von Forschung, wirtschaftlicher Anwendung und Innovation hervor. Die Erfolgsgeschichte Jenas sei mit Blick auf die optische Industrie und ihre Väter Schott und Abbe schon immer eng mit der Chemie verbunden gewesen. Das Land Thüringen hatte sich mit 22 Millionen Euro an der Finanzierung des Neubaus beteiligt. Matschie äußerte die Hoffnung, durch den Ausbau des Instituts auch in Zukunft weiter exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Jena holen zu können. Der Minister sicherte zu, den Ausbau des Jenaer Universitätsstandortes auch in Zukunft vorantreiben zu wollen.

Die chemische Grundlagenforschung ist besonders im Bereich der Materialforschung und der Entwicklung neuartiger Speichertechnologien wichtiger Baustein für die Erreichung des Ziels der Landesregierung, auch im Bereich der Energieversorgung der „grüne Motor“ der Bundesrepublik zu werden. Bereits vor zwei Wochen hatte Matschie angekündigt, bis 2014 für die Forschung im Bereich der erneuerbaren Energien zwölf Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

Schreibe einen Kommentar