Null Toleranz für Nazis

Im Namen der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag und der SPD Thüringen bedankt sich der Erfurter Abgeordnete und Arbeitskreisleiter Rechtsextremismus Peter Metz bei den zahlreichen Organisationen, Initiativen und Privatpersonen, die am vergangenen Samstag mitgeholfen haben, einen breiten gesellschaftlichen Protest gegen das Neonazi-Spektakel „Rock für Deutschland“ in Gera zu mobilisieren.

Bei der NPD-Veranstaltung in Ostthüringen versammelten sich etwa 1.200 Mitglieder und Sympathisanten aus der rechtsextremen Szene. Dass der krude Programmmix aus ideologischen Brandreden und aggressiver rassistischer Bandauftritte nicht ungestört über die Bühne gehen konnte, war allein dem beherzten Engagement demokratischer Akteure vor Ort zu verdanken. So konnte ein Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften und anderen Initiativen die Nazi-Veranstaltung lange friedlich blockieren.

„Dank gilt den Organisatoren vor Ort sowie dem Geraer Oberbürgermeister, der die friedlichen Protestaktionen von Beginn an unterstützt hat“, sagte Metz, der mit seiner SPD kräftig in die eigens mitgebrachten Vuvuzelas blies, um den Nazikrach zu übertönen.

„Mit solchen Konzerten versucht die NPD gezielt, gerade junge Menschen für ihre menschenverachtende Ideologie zu vereinnahmen. Dabei darf eine Gesellschaft, die sich als freiheitliche aber auch wehrhafte Demokratie versteht, nicht einfach wegsehen. Deshalb gilt all denen höchster Respekt, die an diesem Samstag trotz Fußball-WM, Ferienzeit und hochsommerlichen Temperaturen die Courage hatten, für Toleranz und Weltoffenheit auf die Straße zu gehen“, so der SPD-Politiker, der in der Landtagsfraktion unter anderem für die Bereiche Kinder, Jugend und Rechtsextremismus zuständig ist.

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