Preisträger des Thüringischen Denkmalschutzpreises stehen fest

Die Preisträger des Thüringischen Denkmalschutzpreises 2011 stehen fest. Eine Jury aus Vertretern der Denkmalbehörden, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, des Landesdenkmalrates und der Architektenkammer Thüringen wählte aus 23 Vorschlägen sieben Preisträger aus. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 40.000 Euro vergeben.

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph Matschie, gratuliert den Preisträgern: „Thüringen hat eine einmalige Kulturlandschaft. Denkmalschutz ist eines ihrer Lebenselixiere. Jahr für Jahr leisten viele Menschen einen unverzichtbaren Beitrag zum Erhalt unseres Kulturerbes. Es freut mich, herausragende Beispiele gemeinsam mit der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen auszeichnen zu können.“

Die Preisträger des Thüringer Denkmalschutzpreises 2011

1. Gruppenpreis
Gemeinnützige Stiftung Meininger Baudenkmale für die Sanierung des Palais am Prinzenberg, von Schloss Landsberg, der Fronfeste mit ehemaligem Frauengefängnis, dem Schlundhaus und dem Wirtshaus „Rautenkranz“ in Meiningen

2. Einzeldenkmal

Familie Dr. Christian Klau und Sandra Klau für die denkmalgerechte Sanierung des Vierseithofs „Hof Klau“ in Treben

3. Archäologische Denkmalpflege
Eberhard Lippmann
insbesondere für die Feldbegehung und Kartierung von archäologischen Fundstellen sowie allgemein für sein Engagement als ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger in Thüringen

4. Denkmalensemble

Eigentümergemeinschaft Kley/Mortimer von Rümker/Tillmann/Pruchnewski/Brockhoff für die Sanierung und Wiederbelebung der Galopprennbahn Boxberg in Gotha
GWB „Elstertal“ Geraer Wohnungsbaugesellschaft mbH für die Erhaltung der Wohnungsbauten im Glück-Auf-Weg und in der Egon-Erwin-Kisch-Straße im Wohngebiet „Bieblacher Hang“ in Gera

5. Technisches Denkmal
Verein IMAGINATA e. V. für die denkmalgerechte Sanierung und nachhaltige Nutzung des Umspannwerkes Jena-Nord (Haus der IMAGINATA)

6. Anerkennung
Stadt Rudolstadt für die Restaurierung, denkmalgerechte Sanierung und nachhaltige Nutzung des Schillerhauses in Rudolstadt

Quelle: Thüringer Ministerum für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

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