Anhörung mit breiter Beteiligung – Matschie: „Anregungen zur Schulordnung werden ernst genommen“

Mit einer breiten Beteiligung endet die Anhörung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur zum Entwurf der Thüringer Schulordnung. Mehr als 380 schriftliche Anregungen erreichten in der Zeit vom 11. März bis zum 29. April 2011 das Thüringer Bildungsministerium. Wortmeldungen erfolgen unter anderem aus den Lehrerkollegien, von Elternvertretern, aus der Schülerschaft oder den Gewerkschaften und Lehrerverbänden. Noch nie wurde eine Anhörung auf einer solch breiten Basis geführt. Anregungen konnten auch über das Internet gegeben werden. Am 12. April 2011 fand eine landesweite Lehrerkonferenz in der Erfurter Messe statt.

Bildungsminister Christoph Matschie: „Die intensive Auswertung der schriftlichen Anhörung hat schon begonnen. Gleichzeitig wurde die Diskussion der Lehrerkonferenz aufbereitet. Ich danke allen für ihren Beitrag, wir haben jetzt das breite Bild aller Interessen und Meinungen. Gemeinsam können wir unsere bildungspolitischen Ziele mit den Erfahrungen und Erwartungen vor Ort in Einklang bringen.“
Matschie erneuert in diesem Zusammenhang seine Zusage, die Eigenständigkeit der Schulen weiter zu stärken: „Die Einführung der breit diskutierten jahrgangsübergreifenden Schuleingangsphase bleibt vorerst in der Entscheidung der einzelnen Schule. Ein solches Vorhaben lässt sich nur unterstützt durch die Lehrerkollegien in den Schulen verwirklichen. Auch bei den zusätzlichen verbalen Leistungseinschätzungen werden wir darauf achten, dass keine unnötige Bürokratie in den Lehrerzimmern aufläuft.“

Im Mai wird das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur die am vergangenen Freitag abgeschlossene Anhörung auswerten und den Entwurf der Thüringer Schulordnung überarbeiten. Im Juni 2011 folgt dann die Zuleitung an den Bildungsausschuss des Thüringer Landtages.
Quelle: Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

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