Reformationstag soll erhalten bleiben

Thüringer Wirtschaft stellt Reformationstag zur Disposition: Matschie sieht keinen Nutzen für die Ökonomie

Den Vorstoß der Thüringer Wirtschaft, über Feiertage ausschließlich nach Kassenlage zu verfügen, lehnt Christoph Matschie, der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Thüringer Landtag, entschieden ab.

?In einer Zeit, die zunehmend ausschließlich nach ökonomischen Faktoren ausgerichtet ist, sind die wenigen Tage, die Familien zur Begegnung bleiben, mehr als wichtig?, sagte Matschie. Hinzu komme, dass diese Diskussion in der jetzigen Phase umfassender sozialer und wirtschaftlicher Reformen zu einer zusätzlichen Verunsicherung der Menschen führe.

Bayern und Baden-Württemberg stünden mit 15 kirchlichen Feiertagen an der Spitze der Bundesländer, auch bei der Wirtschaftskraft, so Matschie. Thüringen habe im Vergleich dazu zwölf Feiertage und sei bei der Wirtschaftskraft dennoch an vorletzter Stelle im Ländervergleich.

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