Schneider SPD-Direktkandidat im Wahlkreis Erfurt-Weimar/ Matschie: Die SPD-Stimme in der Euro-Krise kommt aus Thüringen

Der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Carsten Schneider tritt erneut als Direktkandidat für die SPD im Wahlkreis 193 (Erfurt-Weimar-Weimarer Land II) an. Auf der Nominierungsversammlung am Freitagabend in Erfurt erhielt der 36jährige gelernte Bankkaufmann 106 Ja-Stimmen bei 113 abgegebenen Stimmen.

Schneider betonte in seiner Bewerbungsrede das die Bundesrepublik trotz der derzeitigen Bundesregierung gut da stehe und nicht wegen deren Politik. „Deutschland hat die schlechteste Regierung seit 1949 und die Menschen haben in jedem Fall etwas Besseres verdient. Wir werden diese Regierung im nächsten Jahr ablösen“ so Schneider siegesgewiss.
Schneider lobte die Thüringer Mindestlohninitiative und betonte in seiner Rede, dass das Ziel gerechter Löhne im Mittelpunkt der Wahlauseinandersetzung im kommenden Jahr stehen werde. „Ostdeutschland braucht eine klare Stimme der sozialen Gerechtigkeit und diese Stimme kann gesamtdeutsch nur die SPD sein“, so Schneider.
Auch beim Umgang mit der Finanzkrise ging Schneider hart mit der Bundesregierung ins Gericht: „Diejenigen die in den vergangenen Jahren mit unserem Geld gezockt haben, müssen zur Kasse gebeten werden. Die Bundesregierung hat dies bis jetzt nicht geschafft, wir Sozialdemokraten werden nach der Bundestagswahl dafür sorgen, das sich das ändert“, so der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

Der SPD-Landesvorsitzende Christoph Matschie zeigte sich erfreut über das klare Votum für Schneider: „Carsten Schneider steht für Kompetenz und Heimatverbundenheit. Er ist die Stimme der SPD in der Finanzkrise und wird von den Menschen zu Recht als absoluter Experte in der Finanz- und Haushaltspolitik wahrgenommen. Darüber hinaus ist er ein engagierter Streiter für die Interesses des Freistaates, ob bei der Unterstützung der Klassikstiftung oder dem Ausbau der Forschungs- und Verkehrsinfrastruktur im Freistaat, Carsten Schneider steht für Thüringer Interessen in Berlin ein und ab 2013 wird er seine Arbeit mit einem Direktmandat fortsetzen“, zeigt sich Matschie überzeugt.

Carsten Schneider gehört dem Deutschen Bundestag seit 1998 an. Im Alter von 22 Jahren zog er damals als jüngster Abgeordneter ins deutsche Parlament ein. In den Jahren 1998, 2002 und 2005 gewann er seinen Wahlkreis jeweils direkt. Seit Beginn seiner Abgeordnetenzeit gehört der Erfurter dem wichtigen Haushaltsausschuss an. Seit 2005 ist er zudem haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion. Seit 2002 ist Schneider Sprecher der SPD-Landesgruppe Thüringen im Deutschen Bundestag und seit diesem Jahr auch Sprecher des einflussreichen Seeheimer Kreises in der SPD-Bundestagsfraktion.

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