Trauer um Reinhard Höppner

Die deutsche Sozialdemokratie trauert um Reinhard Höppner. Wir haben einen großartigen Menschen verloren, der weit über die Parteigrenzen hinweg geachtet und anerkannt war. Reinhard Höppner war einer der profiliertesten Sozialdemokraten Ostdeutschlands, der mit seinem klaren und analytischem Verstand enorm viel für die Menschen getan hat.

Seine Erfahrungen als Naturwissenschaftler und Präses der Synode der evangelischen Kirche brachte er in die neugegründete sozialdemokratische Partei in der DDR im Jahr 1989 ein. Als Vizepräsident der ersten frei gewählten Volkskammer war er ein geschickter, kluger und zielstrebiger Gestalter dieser Sternstunde der Demokratie. Er war ein unermüdlicher Motor der Deutschen Einheit. Acht Jahre war Reinhard Höppner Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt. Unter seiner Regie wurde ideologiefrei angepackt und eine hervorragende Aufbauarbeit für das Land geleistet. Reinhard Höppner hat als Politiker einen großen Anteil am Gelingen der Deutschen Einheit; als langjähriges Vorstandsmitglied des Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie war ihm dies eine Herzensangelegenheit.

Die SPD und das Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie verlieren mit Reinhard Höppner einen treuen Freund, einen klugen und kritischen Geist und einen wunderbaren Menschen.

Unsere Anteilnahme und unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei der Familie von Reinhard Höppner.

Wolfgang Tiefensee
Vorsitzender des Forum Ostdeutschland der Sozialdemokratie e.V. 

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