Verleihung des Point-Alpha-Preises an Altkanzler Schmidt

„Helmut Schmidt hat die Politik der Bundesrepublik Deutschland in einer historisch wichtigen Phase entscheidend geprägt. Außerdem hat er sich große Verdienste um die deutsche Einheit erworben.“ Das erklärte Christoph Matschie, vor der Verleihung des Point-Alpha-Preises an den ehemaligen Bundeskanzler. Schmidt sei zwar „Außer Dienst“, er habe jedoch immer noch eine starke Stimme, die gehört werde. „So findet er deutliche Worte zu aktuellen Problemen, beispielsweise zur Finanzkrise. Dafür wird er parteiübergreifend geschätzt“, so Matschie.

Die Verleihung des Point-Alpha-Preises finde nicht zufällig an einem historisch wichtigen Datum statt. Der Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953 habe zu einem sehr frühen Zeitpunkt gezeigt, dass sich der Freiheitswille der Menschen nicht unterdrücken lasse. Im Gegensatz zur friedlichen Revolution 1989 seien damals sowjetische Panzer durch Berlin gerollt. Matschie: „Der Mut der Menschen, die am 17. Juni gegen die SED-Herrschaft auf-begehrten, kann daher gar nicht hoch genug gewürdigt werden.“

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