Wilhelm-Dröscher-Preis

Jubiläums-Ausschreibung „Wilhelm-Dröscher-Preis“ 2007 anlässlich des Bundesparteitages vom 26. bis 28. Oktober 2007 in Hamburg.

Jubiläums-Ausschreibung „Wilhelm-Dröscher-Preis“ 2007
anlässlich des Bundesparteitages vom 26. bis 28. Oktober 2007 in Hamburg

Am 27. Oktober 1981 beschloss das SPD-Präsidium, in Gedenken an » Wilhelm Dröscher einen Preis für vorbildliche sozialdemokratische Vertrauensarbeit auszuschreiben.

Der ?Wilhelm-Dröscher-Preis? wurde erstmals am 22.4. 1982 auf dem Parteitag in München verliehen.

Anlässlich des 25jährigen Jubiläums ruft das Präsidium alle Gliederungen, Foren, Arbeitsgemeinschaften und Projektgruppen auf, sich an der Ausschreibung zu beteiligen. Die Ausschreibung erfolgt zum Thema Mitgliederwerbung.

Bewerbungen zum Thema Mitgliederwerbung in den 5 Kategorien:

  1. Eine lebendige Partei vor Ort ist attraktiv für neue Mitglieder
    Wir sorgen dafür, dass die Mitglieder stolz sind, der SPD anzugehören. Mit Selbstvertrauen wollen wir auf Menschen zugehen und offensiv für eine Mitgliedschaft in der SPD werben. Jedes einzelne Mitglied wirbt ein Mitglied. Jeder Ortsverein macht vor Ort deutlich, dass Neue willkommen sind. Mitglieder, die ein Amt, eine Funktion oder ein Mandat innehaben, werden zu Werbern.
    Werben: im Freundes- und Bekanntenkreis, in vor Ort ansässigen Vereinen und Verbänden, in Betriebsgruppen und in der Nachbarschaft, in Sportveranstaltungen, bei Wahlkampfaktivitäten und Festen. Beteiligung ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger im politischen Alltag. Geht auf die Menschen zu, die uns resigniert den Rücken gekehrt haben. Nicht nur jedes neue Mitglied, auch jedes aktive Mitglied ist eine Voraussetzung für unseren Erfolg!
  2. Die SPD blickt auf eine stolze Geschichte zurück
    Die SPD ist die älteste und mitgliederstärkste Partei in Deutschland. Seit über 144 Jahre kämpfen wir für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Wir haben Verfolgung, Unterdrückung und Diktatur überstanden. Wir haben am Aufbau der Demokratie und am Gelingen der sozialen Marktwirtschaft einen großen Anteil. Heute stehen wir vor neuen Herausforderungen. Unsere Grundwerte haben nichts an Gültigkeit verloren. Gerade in einer Welt, die sich wandelt, müssen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten mit dem Anspruch auf politische Gestaltung vorangehen, um Freiheit für alle Menschen zu verwirklichen, soziale Gerechtigkeit zu schaffen und Frieden zu sichern.
  3. Die SPD im Dialog mit den gesellschaftlichen Gruppen ? Diskussion des neuen Grundsatzprogramms
    Das Interesse an Orientierung ist groß in unserer Gesellschaft. Die SPD macht das Angebot zum politischen Dialog über die großen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit. Wir wollen mit allen gesellschaftlichen Gruppen über die Zukunft nachdenken: Wie können wir das neue Europa unter den Bedingungen der Globalisierung politisch stärken und sozial gestalten? Wir brauchen in Deutschland einen erneuerten Grundkonsens, eine neue soziale Übereinkunft aller Bürgerinnen und Bürger über die Gesellschaft, in der sie leben wollen. Deshalb haben wir uns neu auf den Weg gemacht, das Grundsatzprogramm der SPD für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu schreiben. Für diesen Weg brauchen wir neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Um der Zukunft der sozialen Demokratie willen wollen wir neue Mitglieder gewinnen.
  4. Die SPD ist in der Gesellschaft verankert
    Wir wollen unseren Auftrag erfüllen, an der politischen Willensbildung des Volkes mitzuwirken. Dafür brauchen wir das Engagement und die Vielfalt unserer Mitglieder. Nur als Mitgliederpartei sind wir mitten in der Gesellschaft verankert.
    Unsere Demokratie muss lebendig bleiben und unsere Partei auch. Eine Demokratie braucht aktive Demokraten. Wir sind die linke Volkspartei in Deutschland.
  5. Werben in Zielgruppen – Wir wollen eine neue Generation für die Sozialdemokratie gewinnen
    Bei der Bundestagswahl im Herbst 2005 und bei den Landtagswahlen in diesem Frühjahr haben viele junge Menschen und viele Familien mit Kindern unsere Veranstaltungen besucht. Die Wahlergebnisse beweisen, dass wir von Jung- und Erstwählern und besonders von jungen Frauen überdurchschnittlich viel Unterstützung bekommen. Diese Menschen ansprechen und als Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewinnen. Die SPD muss die attraktivste Partei für junge Menschen werden. Nicht durch Anbiederung, sondern durch eine mutige Politik und die Fähigkeit, für eine bessere Zukunft zu begeistern. Unser gemeinsames Ziel muss sein, eine neue Generation für die Sozialdemokratie zu gewinnen.
Der Parteivorstand ruft alle Gliederungen, Arbeitsgemeinschaften, SPD-Projektgruppen, Foren und SPD-Initiativen auf, die Bewerbungsunterlagen beim SPD-Parteivorstand anzufordern.

Der Preis

Der ?Wilhelm-Dröscher-Preis? ist mit 15.000 ¤ dotiert.

Die Auswahl

Die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Ausstellung und Bewerbung um den ?Wilhelm-Dröscher-Preis? erfolgt durch das Kuratorium unter Vorsitz des Parteivorsitzenden der SPD und Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck.

Die Landesverbände und Bezirke

  • Die Landes-und Bezirksverbände sollten die Idee der Ausstellung und Prämierung herausragender Projekte übernehmen.
  • Zu Landes-/Bezirksparteitagen stellen Ortsvereine, Projektgruppen, regionale Foren und Initiativen besondere Projekte vor, die vom Landesverband/Bezirk prämiert werden.
Das Siegerprojekt qualifiziert sich damit zur Bewerbung um den Wilhelm-Dröscher-Preis auf dem nächsten Bundesparteitag.

Bewerbungskriterien zum Dröscher-Preis

Die Siegerprojekte aus den Landesverbänden und Bezirken gelten als Bewerbung. Vom Kuratorium zur Ausstellung nominiert werden Projekte, Aktivitäten und Aktionen, die für andere Parteigliederungen beispielhaft und nachahmenswert sind:?

  • Der Ortsverein als Vermittler politischer Inhalte (Programmdebatte, Bildungspolitik).
  • Beispiele für Vertrauensarbeit und Interessenvertretung für und mit den Bürgern.
  • Beispiele für die Vermittlung sozialdemokratischer Grundwerte und deren Umsetzung in praktische Politik.
  • Ortsvereine, die den Charakter des Vereins in den Mittelpunkt stellen.
  • Nutzung des Internets und anderer moderner Kommunikationsmedien für die politische Arbeit.
Unterstützung

Die Teilnahme an der Ausstellung und die Bewerbung um den ?Wilhelm-Dröscher-Preis? werden durch das Kuratorium ?Wilhelm-Dröscher-Preis? und den Parteivorstand unterstützt. Die Landesverbände und Bezirke sollten den Bewerbern zum Dröscher-Preis ideelle und materielle Unterstützung gewähren.

Für alle zugelassenen Bewerber findet eine zentrale Schulung in Berlin statt. Dazu werden Fachleute zu Präsentationstechniken, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Messebau eingeladen, um die Arbeit der Ehrenamtlichen nachhaltig zu unterstützen.

Abgabeschluss für die Bewerbung ist der 10. Juni 2007. Über die Zulassung entscheidet das Kuratorium im August 2007.

Die Siegerprojekte der Ausstellungen von Landes- und Bezirksparteitagen bitte auch bis zum 10. Juni 2007 weiterleiten an: Marianne Klotz, SPD-Parteivorstand, 10911 Berlin.

» Bewerbungsunterlagen (pdf)
» weiterführende Informationen zum Preis
» Informationen zu Wilhelm Dröscher

Bewerbungsunterlagen und Nachfragen über:
SPD-Parteivorstand, Willy-Brandt-Haus
10911 Berlin
Tel.: 030 – 2 59 91-177
Fax: 030 – 2 59 91-315
Marianne.Klotz@spd.de

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