Willy Brandt ? Wegbereiter der deutschen Einheit

Anlässlich des 10. Todestages des langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden der SPD, Willy Brandt, erklärt der Landesvorsitzende der SPD-Thüringen, Christoph Matschie:?Vor zehn Jahren verstarb mit Willy Brandt einer der bedeutendsten deutschen Politiker des letzten Jahrhunderts.

Seine Name steht für die guten Traditionen deutscher Geschichte: Für den Kampf um Demokratie und soziale Gerechtigkeit, für das Eintreten für mehr Menschen- und Bürgerrechte und für die Verständigung unter den Völkern. Willy Brandt stand immer für Freiheit und gegen Diktatur, Ausbeutung und Krieg.

Mit seiner Ostpolitik ist er der Wegbereiter der deutschen Einheit gewesen. Diese Politik milderte den damaligen Ost-West Gegensatz deutlich. Sie machte die Grenzen durchlässiger, baute Misstrauen ab und erleichterte damit unzähligen Menschen das Leben in der geteilten deutschen Nation.

Unvergesslich bleibt für die Thüringer Bevölkerung der Besuch Willy Brandt?s in Erfurt im Jahre 1970. Heute erinnert eine Gedenktafel am ehemaligen Hotel „Erfurter Hof“ an diesen historischen Moment. Unvergessen bleibt aber auch Willy Brandt?s Rede nach der Wende in Gotha auf dem Markt. Als am 27. Januar 1990 in Thüringen der erste Landesverband der SPD in der „Noch-DDR“ gegründet wurde, sprach Willy Brandt auf dem Parteitag. Die Thüringer Sozialdemokratie erinnert sich an ihn mit großer Dankbarkeit. Sein Wort „Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört“ beschrieb und beschreibt so einfach wie eindrücklich das Gefühl des Zusammengehörens der Menschen in Ost und West. In seinem Sinn politisch weiter zu arbeiten ist uns Auftrag und Verpflichtung.“

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