„Wir haben Vielen Danke sagen können.“ – Erstes Herbstfest im Zottelstedter Kuhstall

Zum ersten Herbstfest dieser Art trafen wir uns am 4. Oktober mit Mitgliedern des Kreisverbandes, der Jusos, vielen ehrenamtlich aktiven Bürgern des Landkreises und mit Bewohnern aus Zottelstedt im dortigen alten Kuhstall. Nachdem wir am Vortag bereits den Zottelstedter Spielplatz saniert hatten, konnten wir bei dem Schlachtfest lebhafte Gespräche mit Freunden und Unterstützern führen.

Dabei begegneten sich Vertreter der Wirtschaft, die ein hohes Maß an ehrenamtlichen Engagement leisten mit Bürgern des Kreises, die sich mit hohem Einsatz um die Lösung von sozialen Fragen bei den Menschen kümmern. Interessante Gespräche wurden zwischen Vertretern von Traditions,- Kirmes- oder Heimatvereinen geführt. Besondere Anerkennung erfuhren unsere Mitglieder des Kreistages für ihre Unterstützung zur Rettung der Felsenburg in Buchfart oder der Wasserburg Niederrossla.

Als sehr angenehm werteten unsere Gäste auch, dass es an diesem Abend nicht um politische Parolen, sondern um Gespräche der Hilfe zur Selbsthilfe ging. Die Vertreter der Sportvereine nahmen dies genauso gerne an, wie die der Rettungsdienste oder Feuerwehren.

Besonders interessant waren die Gespräche zur Kulturlandschaft im Weimarer Land. Nachdem dabei auch die zur Zeit in Weimar existierenden Probleme auf diesem Gebiet angesprochen wurden, war es nicht weit hergeholt, sich über die besonderen Aktivitäten der vielen Vereine im Weimarer Land auf diesem Gebiet zu verständigen, siehe die Apoldaer Avantgarde mit der Entwicklung des Kunsthauses. Daraufhin entstand an diesem Abend eine Idee. Das Weimarer Land und die hier ansässigen Vereine haben es geschafft, eine Kulturlandschaft um die Kulturhauptstadt Europas zu schaffen, die viele Menschen aus Nah und Fern anzieht.

Wenn in Weimar um den Neubau des Bauhauses gestritten wird, wir in Apolda mit dem Eiermannbau einen echten Bauhaus stehen haben, dann lasst uns das Museum in Apolda einrichten.

Der Eiermannbau ist schon Bestandteil in der Machbarkeitsstudie zur Landesgartenschau. Mit Komplementärmitteln vom Bund, der EU und aus der Wirtschaft sollte es im Zusammenhang mit der Landesgartenschau ein Angebot nach Weimar ergehen.

Aber auch um ganz normale Dinge wie die Müllentsorgung ging es. Dabei sicherte der SPD Kreisvorsitzende Hans-Jürgen Häfner zu, mit der Stadt Erfurt ins Gespräch zu kommen, dass sich als erstes einmal die Transparenz der TUS so erhöht, dass nach weiteren Einsparmöglichkeiten zur Kostenminimierung gesucht werden kann, damit wir stabile Müllgebühren sichern können.

Doch nicht nur Gespräche wurden geführt, sondern auch das Tanzbein geschwungen. Viele unserer Gäste gingen erst weit nach Mitternacht und sagten, „ Wir kommen wieder“. Entsprechend zufrieden war Hans-Jürgen Häfner auch mit dem Verlauf des Abends: „Wir haben heute vielen Menschen Danke sagen können.“

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